Strukturwandel im Südharz: Kempski-Gruppe plant historisches Krankenhaus in Stolberg um
Strukturwandel: Neues Konzept für Stolberger Krankenhaus

Strukturwandel im Südharz: Neuer Plan für Stolbergs historisches Krankenhaus

Der Unternehmer Clemens Ritter von Kempski soll der Fachwerkstadt Stolberg dabei helfen, das denkmalgeschützte frühere Krankenhaus zu retten und einer neuen Nutzung zuzuführen. Die Kempski-Gruppe plant eine umfassende Umgestaltung des Gebäudes, wobei die genauen Bedingungen für die Vergabe von Fördermillionen noch geklärt werden müssen.

Gemeinderat ebnet den Weg für innovative Projekte

Der Gemeinderat Südharz hat in einer jüngsten Sitzung vier Beschlüsse aus den Jahren 2024 und 2025 aufgehoben. Diese Beschlüsse sollten ursprünglich zwei Strukturwandelprojekten den Weg ebnen: der Errichtung eines montantouristischen Zentrums und eines Gemeindezentrums in Stolberg. Mit der Aufhebung schafft der Rat nun die Voraussetzungen für eine konsolidierte Lösung.

Statt getrennter Einrichtungen soll nun ein integriertes Konzept im ehemaligen Krankenhaus auf der Thyrahöhe realisiert werden. Geplant sind ein Montantouristisches Zentrum, das Besucher über die regionale Bergbautradition informiert, sowie ein barrierefreies Gemeindezentrum mit einem multifunktionalen Saal für Veranstaltungen und Versammlungen.

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Details zum Umgestaltungsvorhaben

Das denkmalgeschützte Gebäude, ein architektonisches Juwel in der Fachwerkstadt, soll behutsam saniert und modernisiert werden, um seinen historischen Charakter zu bewahren. Die Kempski-Gruppe betont, dass die Umgestaltung unter strengen Auflagen des Denkmalschutzes erfolgen wird. Gleichzeitig sollen moderne Standards wie Barrierefreiheit und Energieeffizienz integriert werden.

Die Finanzierung des Projekts ist noch nicht abschließend geklärt. Es wird erwartet, dass Fördermittel aus Strukturwandelprogrammen fließen, sobald die Bedingungen für deren Vergabe festgelegt sind. Die Stadt Stolberg und die Kempski-Gruppe arbeiten eng zusammen, um einen nachhaltigen Nutzungsplan zu entwickeln, der sowohl touristische als auch gemeindliche Bedürfnisse adressiert.

Experten sehen in diesem Vorhaben eine Chance, die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region Südharz voranzutreiben. Durch die Kombination von Tourismus und Gemeindeleben könnte das ehemalige Krankenhaus zu einem lebendigen Zentrum werden, das die Identität der Stadt stärkt und neue Impulse setzt.

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