Baumpflanzungen in Wörlitz gestoppt: Versorgungsleitungen blockieren Projekt in Angergasse
Wörlitz: Leitungen verhindern Baumpflanzungen in Angergasse

Baumprojekt in Wörlitz gestoppt: Leitungen verhindern Pflanzungen in der Angergasse

Die geplante Nachpflanzung zahlreicher Bäume in Wörlitz kann aufgrund dicht verlaufender Versorgungsleitungen nicht umgesetzt werden. Dies wurde in der aktuellen Sitzung des Ortschaftsrates bekannt gegeben. Die Fördermittel aus dem Städtebauprogramm „Lebendige Zentren“ stehen nun auf dem Prüfstand.

Details zum gescheiterten Vorhaben

Das Projekt sah vor, auf dem Grünstreifen der Angergasse in Wörlitz eine umfangreiche Baumpflanzung durchzuführen. Ziel war es, das städtische Grün zu erweitern und die Lebensqualität zu verbessern. Allerdings behindern unterirdische Leitungen für Wasser, Strom und andere Versorgungsnetze die geplanten Arbeiten erheblich.

Die Mitglieder des Ortschaftsrates diskutierten in ihrer Sitzung die technischen Hindernisse und kamen zu dem Schluss, dass eine Umsetzung nicht möglich ist. Die dichte Infrastruktur unter der Erde lässt keinen Raum für die Wurzeln der Bäume, was zu erheblichen Risiken für die Leitungen führen könnte.

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Folgen für die Fördermittel

Da das Projekt nicht realisiert werden kann, müssen die bereits beantragten Fördermittel aus dem Programm „Lebendige Zentren“ neu bewertet werden. Dieses Programm unterstützt Kommunen bei der Aufwertung ihrer Innenstädte und öffentlichen Räume.

  • Die Mittel in Höhe von mehreren zehntausend Euro sind nun gefährdet.
  • Die Stadtverwaltung muss alternative Verwendungsmöglichkeiten prüfen.
  • Eine Rückzahlung der Gelder könnte erforderlich werden, falls kein Ersatzprojekt gefunden wird.

Reaktionen und nächste Schritte

Die Entscheidung hat bei den lokalen Behörden und Bürgern für Enttäuschung gesorgt. Viele hatten sich auf eine grünere und attraktivere Angergasse gefreut. Nun sucht die Stadt nach alternativen Standorten oder Projekten, um die Fördermittel dennoch sinnvoll einzusetzen.

Experten betonen, dass solche Fälle in historisch gewachsenen Städten nicht ungewöhnlich sind. Die enge Verlegung von Versorgungsleitungen unter Straßen und Grünflächen erschwert oft moderne städtebauliche Maßnahmen.

Der Ortschaftsrat wird in den kommenden Wochen weitere Beratungen führen, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Priorität hat dabei, die bereitgestellten öffentlichen Gelder im Sinne der Gemeinschaft zu verwenden.

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