Japanischer Falt-Trick: So verstauen Sie Winterjacken platzsparend im Schrank
Japanischer Trick: Winterjacken platzsparend verstauen

Japanischer Falt-Trick: Winterjacken platzsparend verstauen

Der Winter ist vorbei, doch in vielen Kleiderschränken herrscht noch immer Jacken-Stau. Wenn die Temperaturen steigen und der Frühling Einzug hält, wandern Wintermäntel meist einfach zurück an die Kleiderstange. Besonders Daunenmäntel und voluminöse Jacken werden dort schnell zu wahren Platzfressern. Ein japanischer Trick zeigt jedoch, wie sich selbst sperrige Mäntel deutlich kompakter verstauen lassen und so wertvollen Stauraum freigeben.

Wintermäntel als Platzräuber im Schrank

Wintermäntel bestehen aus dicken Stoffen, sind oft gefüttert oder mit wärmenden Daunen gefüllt. Genau diese Eigenschaften halten uns in der kalten Jahreszeit warm, sorgen aber auch für ein beträchtliches Volumen. Hängen mehrere Exemplare nebeneinander an der Kleiderstange, ist diese schnell überfüllt und der Schrank wirkt unordentlich.

Viele Menschen lassen ihre Mäntel deshalb monatelang einfach hängen. Das kostet nicht nur wertvollen Stauraum, sondern führt auch zu Unordnung, wie Experten von myHOMEBOOK (gehört zu Axel Springer) erklären. Gerade beim Wechsel der Jahreszeiten lohnt es sich, Winterkleidung ordentlich zu verstauen und erst zur nächsten kalten Saison wieder hervorzuholen.

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So funktioniert der japanische Falt-Trick

Der Kniff ist erstaunlich simpel: Der Mantel wird nicht aufgehängt, sondern wie ein Paket gefaltet. Das Ziel ist es, das Volumen so weit wie möglich zu reduzieren und die Jacken platzsparend zu lagern.

So gehen Sie Schritt für Schritt vor:

  1. Legen Sie den Mantel flach auf einer ebenen Fläche aus, beispielsweise auf einem Tisch oder dem Boden.
  2. Schlagen Sie die Ärmel nach innen ein, sodass sie parallel zum Körper des Mantels liegen.
  3. Falten Sie das Kleidungsstück nun mehrfach zusammen, bis ein kompaktes Rechteck entsteht.

Dieses „Paket“ kann anschließend aufrecht in einer Box oder direkt im Schrank stehen. Mehrere Mäntel lassen sich so nebeneinander platzieren. Auf der Kleiderstange würden sie deutlich mehr Platz in der Breite und nach unten beanspruchen.

Vorteile der aufrechten Lagerung

Der große Vorteil dieser Methode: Wer Mäntel und Jacken aufrecht nebeneinander lagert, behält stets den Überblick. Man sieht sofort, welches Stück wo steht und muss nicht mehrere Teile herausziehen, um den gewünschten Mantel zu finden.

Das Prinzip ist aus anderen japanischen Ordnungssystemen wie dem bekannten KonMari-Ansatz bekannt. Kleidung wird so gefaltet, dass sie nebeneinanderstehen kann, statt übereinandergestapelt zu werden. So bleiben Schubladen und Boxen übersichtlich und leicht zugänglich.

Wichtiger Hinweis: Mäntel aus empfindlichen Materialien wie Leder oder Naturwolle können durch starkes Zusammenpressen ihre Form verlieren. In solchen Fällen bleibt ein stabiler Bügel die bessere Wahl, um die Qualität des Kleidungsstücks zu erhalten.

Wintermäntel richtig vorbereiten vor dem Einlagern

Bevor Mäntel für mehrere Monate im Schrank verschwinden, sollten sie sorgfältig vorbereitet werden. Experten empfehlen, sie professionell reinigen zu lassen oder zumindest gründlich auszulüften. Auch wenn sie äußerlich sauber wirken, können sich Schweißreste oder Hautpartikel im Stoff befinden.

Genau diese Rückstände ziehen Motten an, die dann die wertvollen Textilien beschädigen können. Eine gründliche Vorbereitung schützt also nicht nur den Mantel selbst, sondern bewahrt auch vor unliebsamen Überraschungen in der nächsten Wintersaison.

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