City-Flohmarkt in Prenzlau: Praktische Ausbildung für Stadt-Azubis und erfolgreicher Saisonstart
City-Flohmarkt Prenzlau: Praxistraining für Stadt-Azubis

City-Flohmarkt in Prenzlau als praxisnahes Ausbildungsprojekt

Mit dem beliebten City-Flohmarkt in der Prenzlauer Uckerseehalle wurde die Trödel-Saison 2026 in der Uckermark offiziell eröffnet. Der Ansturm von Besuchern übertraf alle Erwartungen und ließ sowohl Anbieter als auch Schnäppchenjäger auf eine erfolgreiche Veranstaltung hoffen. An 55 Ständen präsentierten Aussteller ein vielfältiges Angebot von Dekorationsartikeln über Mode, Taschen und Schmuck bis hin zu Kinderspielzeug, Büchern, DVDs und antiquarischen Gegenständen.

Ausbildungsprojekt mit realer Praxis

Die organisatorische Verantwortung lag traditionell in den Händen von drei Auszubildenden der Stadt Prenzlau im zweiten Lehrjahr. Anne-Maria Franke, Sophia Lüdke und Janice Lenz übernahmen die umfangreichen Vorbereitungen und die Durchführung der Veranstaltung. „Die ersten Absprachen begannen bereits im Oktober und November, aber richtig intensiv wurde es erst ab Anfang Februar, als die Anmeldungen starteten“, berichtete die 30-jährige Anne-Maria Franke.

Für die Auszubildenden bot der Flohmarkt eine wertvolle Gelegenheit, über die interne Rathaus-Kommunikation hinauszugehen. „Der direkte Kontakt zu Bürgern war besonders interessant und lehrreich“, betonte Sophia Lüdke. Zusammen mit Janice Lenz schätzten die jungen Organisatorinnen vor allem die Möglichkeit, tiefere Einblicke in Verwaltungsstrukturen zu gewinnen, sich mit Fachämtern abzustimmen und Verhandlungen mit Catering-Firmen zu führen.

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Positive Resonanz von Ausstellern und Besuchern

Ausbildungsleiterin Eileen Porath unterstützte das Trio beim reibungslosen Auf- und Abbau und stand mit Rat und Tat zur Seite. „Die Aussteller lobten heute besonders die freundliche Atmosphäre und die netten Prenzlauer Besucher. Einige Gäste aus dem Vorjahr waren so begeistert, dass sie diesmal selbst mit einem Stand teilnehmen“, erklärte Porath.

Enrico Scheurell aus Burg Stargard gehörte zu den Wiederkehrern. „Der Cityflohmarkt hat mir bereits im Vorjahr gefallen. Er ist wetterunabhängig und die Standgebühren vergleichsweise kostengünstig. Flohmarkt ist unser Hobby – wir kommen beide aus dem Verkauf und haben Spaß daran“, so der Aussteller, der unter anderem Motorradhelme aus DDR-Zeiten, originale Arbeitsschürzen und einen Singer-Hocker vom Anfang des 20. Jahrhunderts präsentierte.

Fachsimpeln und gemeinnütziges Engagement

An vielen Ständen war intensives Fachsimpeln zu beobachten. Herbert Gießmann tauschte sich mit Burkhard Aßmann über die Reinigung eines russischen Fernglases aus, während an anderen Stellen Kameras und optische Geräte im Mittelpunkt standen. Besonders engagiert zeigte sich der Stand der 16. Prenzlauer Schwanenkönigin Miree Kolm und ihrer Ehrendame Angelique Meinke. Nach dem Prinzip „Jeder zahlt das, was es ihm wert ist“ verkauften sie gut erhaltene gebrauchte Sachen zugunsten des Netzwerks Gesunde Kinder Westuckermark.

Anja Roeder aus Prenzlau fasste die Motivation vieler Teilnehmer zusammen: „Es ist einfach schön, wenn andere Menschen noch Freude an meinen Sachen haben können.“ Trotz etwas weniger Ausstellern als im Vorjahr bot die Veranstaltung mehr Platz zum Auslegen der Waren und sorgte so für angenehme Stöberbedingungen – besonders für Familien mit Kinderwagen.

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