FSV Altentreptow: Hochwasser verwüstet Vereinsheim im Jubiläumsjahr
Hochwasser verwüstet Vereinsheim des FSV Altentreptow

Katastrophale Überschwemmung im Vereinsheim des FSV Altentreptow

Der FSV Altentreptow musste einen schweren Rückschlag hinnehmen. Intensive Regenfälle und plötzliches Tauwetter haben im Vereinshaus des Fußballclubs massive Schäden verursacht. Das Wasser stand dabei über einen Meter hoch im Kellerbereich und verwüstete die komplette Einrichtung.

Dramatische Rettungsaktion im Dauerregen

Am Sonntag räumten die Fußballer des Vereins unter schwierigsten Bedingungen den verwüsteten Keller leer. Sie versuchten im strömenden Regen zu retten, was noch zu retten war. Vorstandsmitglied Tim Kowalski konnte das genaue Ausmaß der Schäden zunächst noch nicht beziffern, sprach jedoch von einer Katastrophe für den Verein.

Das Problem entstand durch den angrenzenden Torney-Bach, einen Nebenfluss der Tollense. Durch das plötzliche Tauwetter konnte das Gewässer die Wassermassen nicht mehr halten. Diese suchten sich ihren Weg über den Sportplatz direkt zum Clubhaus, wo sie dann die Kellerabfahrt hinunterströmten.

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Komplette Zerstörung der Trainingsmaterialien

Im Keller waren sämtliche Trainingsmaterialien des Vereins gelagert, darunter:

  • Die komplette Ausrüstung für den Nachwuchsbereich
  • Schränke der Jugendmannschaften
  • Materialien des Kreissportbundes
  • Ein Kühlschrank und eine Waschmaschine

Martin Schumacher, ebenfalls im Vorstand des FSV tätig, erklärte: Vor zehn Jahren hatten wir das schon einmal, aber da waren es nur wenige Zentimeter. Diesmal stand das Wasser über einen Meter hoch im Keller. Das haben wir so noch nicht erlebt.

Glück im Unglück durch aufmerksame Skatspieler

Der Verein hatte noch Glück im Unglück: Am Samstagabend fand im Vereinsheim eine Skatrunde statt. Als die Spieler später das Haus verließen, entdeckten sie die beginnende Überschwemmung. Sie alarmierten umgehend die Feuerwehr Altentreptow.

Die Einsatzkräfte sicherten den Kellereingang zunächst mit Sandsäcken ab und pumpten anschließend das Wasser aus dem Gebäude. Ohne diese schnelle Reaktion wären die Schäden vermutlich noch deutlich größer ausgefallen.

Unsicherheit über weitere Schäden

Neben dem Vereinsheim stand auch der angrenzende Kunstrasenplatz unter Wasser. Zwar zeigte dieser am Sonntag bereits wieder sein volles Grün, doch der Verein schließt nicht aus, dass auch hier Schäden entstanden sein könnten. Der FSV befürchtet, dass die Stadt den Platz vorübergehend komplett sperren könnte.

Die größte Herausforderung besteht nun darin, den Keller wieder trocken zu bekommen. Diese Aufgabe obliegt der Stadt Altentreptow, der das Vereinshaus gehört. Die Vereinsverantwortlichen wollen in den kommenden Tagen eine genaue Schadensbilanz erstellen.

Schwieriger Start ins Jubiläumsjahr

Besonders bitter ist der Zeitpunkt der Katastrophe: Der FSV Altentreptow feiert in diesem Jahr sein 80-jähriges Bestehen. Tim Kowalski resümierte: Unser Jubiläumsjahr beginnt wirklich nicht gut. Geplant sind unter anderem Feierlichkeiten und ein Fußballspiel gegen die Traditionsmannschaft des 1. FC Union Berlin im Juni.

Der Verein hofft nun auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Martin Schumacher äußerte: Viele betroffene Dinge wurden für das Training mit Kindern verwendet. Das kostet Geld. Vielleicht gibt es ja jemanden, der uns mit einer Spende unterstützen möchte. Die komplette Wiederherstellung der Trainingsmöglichkeiten wird voraussichtlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

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