Kinderkleiderbörse in Brüel wird zum Publikumsmagneten
Die Kinderkleider- und Spielzeugbörse in Brüel hat sich zu einem festen Termin im Kalender vieler Familien entwickelt. Am vergangenen Wochenende erlebte die Veranstaltung ihren achten erfolgreichen Durchgang. Organisatorin Julia Bründel zeigt sich begeistert: „Ich bin mehr als zufrieden“, resümiert sie. Der Zulauf nehme kontinuierlich zu: „Von Börse zu Börse wird es immer mehr mit dem Zulauf“, erklärt die Initiatorin.
Lange Schlangen schon vor der Öffnung
Bereits eine Stunde vor der offiziellen Eröffnung um 11 Uhr bildete sich eine beeindruckende Warteschlange. „Die Besucherschlange reichte bis zur Grundschule. Das sind etwa 80 Meter. Das ist der Wahnsinn“, berichtet Julia Bründel. Bis 14 Uhr strömten weitere zahlreiche Besucher in die Sporthalle am Vogelstangenberg, die für zwei Tage angemietet werden muss.
Organisatorischer Kraftakt mit vielen Helfern
Die Durchführung der Kleiderbörse erfordert enormen Einsatz:
- Der Aufbau allein dauert zehn Stunden
- Drei Stunden Verkaufszeit
- Fünf Stunden für Abbau und Ausgabe
- Zeit für Anmeldung, Werbung und Sponsorensuche kommt zusätzlich
„So eine Börse braucht sehr, sehr, sehr viele Helfer“, betont Bründel. Tatkräftige Schüler unterstützen beim Eintritt, Verkauf von Speisen und Getränken sowie beim Sortieren der Kleidung.
Finanzierung durch symbolischen Eintritt
Während die ersten Veranstaltungen noch kostenfrei waren, wird mittlerweile ein Eintritt von 50 Cent pro Erwachsenem erhoben. Die Einnahmen decken Fixkosten wie Hallenmiete, Strom, Wasser und Geräte. Überschüsse werden zusammen mit den Einnahmen vom Kiosk an die helfenden Schüler ausgezahlt.
Teamwork als Erfolgsgeheimnis
Julia Bründel betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Denn ich habe zwar die Idee ins Leben gerufen und kümmere mich auch ringsumher um alles, aber die zwei direkten Tage beim Auf- und Abbau geht nichts ohne sie“, sagt sie über ihre Schwester. Dieses gute Teamwork ist spürbar und trägt zum Erfolg bei.
Nächste Veranstaltung bereits in Planung
Die nächste Kleiderbörse ist bereits fest eingeplant, wenn auch noch ohne konkretes Datum. Nach der aktuellen Frühlings- und Sommermode werden beim nächsten Mal Herbst- und Winterkleidung angeboten. Interessierte Verkäufer sollten schnell sein: Sobald der Anmeldetermin bekannt gegeben wird, sind die begehrten Plätze innerhalb kürzester Zeit vergeben. „Selbst die Warteliste ist lang“, verrät die Börsen-Chefin.
Die Kinderkleiderbörse in Brüel hat sich als nachhaltige und beliebte Alternative im Secondhand-Bereich etabliert. Trotz des großen organisatorischen Aufwands bleibt Julia Bründel ihrer Veranstaltung treu – die Freude am Projekt und die positive Resonanz der Besucher machen die Mühe mehr als wett.



