Die Stadt Arnstein hat nach zwei vergeblichen Anläufen nun doch den Zuschlag für eine umfangreiche Bundesförderung erhalten: 3,6 Millionen Euro fließen in die Modernisierung des Waldbads Alterode. Das teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.
Ein lang ersehnter Erfolg
Bereits zweimal hatte sich Arnstein um Fördermittel aus dem Bundesprogramm beworben, war aber jeweils abgelehnt worden. Nun hat es beim dritten Versuch geklappt. „Wir sind überglücklich, dass wir die Förderung erhalten haben. Das ist ein wichtiger Schritt für die Region“, sagte Bürgermeisterin Anke Riedel.
Das Waldbad Alterode ist seit fast 50 Jahren ein zentraler Treffpunkt für Sport, Erholung und Gemeinschaft. In den vergangenen Jahren war der Sanierungsstau jedoch immer größer geworden. Das Becken, die Wassertechnik und die Umkleideräume entsprechen nicht mehr den heutigen Standards.
Geplante Maßnahmen
Mit den 3,6 Millionen Euro soll das Bad grundlegend erneuert werden. Vorgesehen sind unter anderem:
- Die komplette Erneuerung des Schwimmbeckens
- Eine moderne Wasseraufbereitungsanlage
- Die Sanierung der Umkleide- und Sanitärräume
- Barrierefreie Zugänge und ein neuer Kassenbereich
Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Während der Bauzeit bleibt das Bad geschlossen. Die Stadt rechnet mit einer Wiedereröffnung im Sommer 2027.
Bedeutung für die Region
Das Waldbad ist nicht nur für Alterode, sondern für die gesamte Region Arnstein ein wichtiger Anziehungspunkt. In den Sommermonaten zieht es zahlreiche Besucher aus den umliegenden Gemeinden an. „Ohne das Bad würde der Ort an Lebensqualität verlieren“, so Riedel.
Die Förderung kommt aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Die Stadt Arnstein muss einen Eigenanteil von rund 400.000 Euro stemmen.



