Die Autobahn 19 war am Montag zwischen den Anschlussstellen Linstow und Malchow in Fahrtrichtung Berlin für mehrere Stunden voll gesperrt. Grund war die Bergung eines verunglückten Lastwagens, die sich voraussichtlich bis in den späten Nachmittag hinziehen wird.
Unfall in der Nacht
Bereits am Sonntag kurz nach 22 Uhr war ein 33-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Gespann von der Fahrbahn abgekommen. Die Sattelzugmaschine samt Auflieger kippten im Straßengraben auf die Seite. Feuerwehrleute aus der Region mussten den Fahrer aus der Kabine befreien. Der leicht verletzte Fahrer wurde erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Ursache noch unklar
Nach Aussagen des Verunglückten geht die Polizei davon aus, dass ein medizinisches Problem zum Unfall geführt hat. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt, wie die Polizei mitteilte.
Großer Feuerwehreinsatz
Insgesamt waren 33 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Linstow, Kuchelmiß und Krakow am See an der Bergung beteiligt. Sie sicherten die Unfallstelle und halfen bei der Befreiung des Fahrers.
Die Vollsperrung der A19 in Richtung Berlin zwischen Linstow und Malchow wird voraussichtlich bis zum späten Nachmittag andauern. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.



