A24 erneut für Brückenbauarbeiten voll gesperrt
Pendler und Berufspendler müssen sich erneut auf massive Behinderungen einstellen: Die Autobahn 24 im Westen Mecklenburg-Vorpommerns ist seit den frühen Morgenstunden des Mittwochs vollständig gesperrt. Sowohl in Fahrtrichtung Hamburg als auch in Richtung Berlin ist der Verkehr zwischen den Anschlussstellen Hagenow und Wöbbelin im Landkreis Ludwigslust-Parchim unterbrochen.
Geplante Sperrung bis Donnerstag
Ein Sprecher der Polizei bestätigte, dass die Sperrung wie geplant erfolgte. Nach Angaben der zuständigen Autobahn-Gesellschaft soll die Vollsperrung voraussichtlich bis Donnerstag um 10:00 Uhr andauern. Autofahrer werden eindringlich aufgefordert, ausschließlich die ausgeschilderten Umleitungen zu nutzen.
Die Umleitungen im Detail:
- In Richtung Hamburg: Fahrzeuge werden an der Anschlussstelle Wöbbelin von der Autobahn abgeleitet.
- In Richtung Berlin: Die Ableitung erfolgt an der Anschlussstelle Hagenow.
Wiederkehrende Sperrungen für Brückensanierung
Es handelt sich nicht um die erste Sperrung in diesem Jahr. Der Abschnitt wurde bereits mehrfach für umfangreiche Brückenbauarbeiten gesperrt. Konkret geht es um den Ersatz zweier bestehender Brücken bei Neu Zachun und Lüblow, die sich in einem schlechten Zustand befinden.
Über diese maroden Brücken verläuft die Fahrbahn in Richtung Hamburg. Um langfristige und massive Verkehrsbehinderungen durch potenzielle Brückenschäden zu verhindern, werden nun zwei Behelfsbrücken errichtet. Diese sollen im Ernstfall ermöglichen, dass der Verkehr zumindest über eine Seite der Autobahn geleitet werden kann.
Hintergrund der Bauarbeiten
Die wiederkehrenden Sperrungen sind Teil eines umfassenden Sanierungsprojekts. Die Autobahn-Gesellschaft betont, dass die Maßnahmen notwendig sind, um die Verkehrssicherheit und die langfristige Funktionalität der wichtigen Ost-West-Verbindung zu gewährleisten. Pendler und Reisende müssen sich in den kommenden Monaten weiterhin auf temporäre Einschränkungen einstellen.
Die aktuelle Sperrung betrifft insbesondere den Berufsverkehr und den Gütertransport auf der stark frequentierten A24. Autofahrer sollten ausreichend Zeit für Umwege einplanen und sich über aktuelle Verkehrsmeldungen informieren.



