Bahn-Baustellen in Hamburg: Züge aus dem Norden enden jetzt in Pinneberg
Bahn-Baustellen: Züge aus Norden enden in Pinneberg

Bahn-Baustellen in Hamburg: Züge aus dem Norden enden jetzt in Pinneberg

Wegen umfangreicher Bauarbeiten der Deutschen Bahn an drei großen Brücken in Hamburg müssen zahlreiche Regionalzüge aus Schleswig-Holstein bereits in Pinneberg enden, statt wie gewohnt bis zum Hauptbahnhof Hamburg durchzufahren. Die betroffene Bahnstrecke zwischen Hamburg und dem Norden Deutschlands ist damit aktuell nur noch mit der S-Bahn der Linie S3 vollständig befahrbar.

Drei Brücken-Baustellen blockieren den Zugverkehr

Die Deutsche Bahn hat die Bauarbeiten an den Eisenbahnüberführungen Schanzenstraße, Sternbrücke und Holstenstraße in Hamburg gebündelt und führt sie während der Frühjahrsferien durch. An der Sternbrücke werden beispielsweise 56 Bohrpfähle eingebaut, die künftig Lasten tragen sollen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende März an und blockieren den Zugverkehr zwischen der Kleinstadt Pinneberg und der Hansestadt Hamburg.

Pinneberg wird zum temporären Start- und Zielbahnhof für Regionalzüge der Strecken von und nach Kiel, Flensburg und Westerland auf Sylt. Die Deutsche Bahn bittet angesichts dieser erheblichen Einschränkungen um Verständnis der Reisenden.

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Diese Zugverbindungen sind direkt betroffen

Bis zum 13. März verkehren keine Züge der folgenden Linien zwischen Hamburg Hauptbahnhof, Hamburg-Altona und Pinneberg:

  • RE 7
  • RE 70
  • RE 6

Auch der Eurocity von und nach Kopenhagen in Dänemark startet und endet ab sofort teilweise in Pinneberg. Zweimal täglich fahren diese Züge nun von der Kreisstadt aus nach Kopenhagen und enden ebenfalls in Pinneberg. Die anderen Verbindungen werden weiterhin von Hamburg über Neumünster nach Dänemark geführt.

Die Züge der Nordbahn entfallen während dieser Bauphase komplett. Seit November 2025 verkehrte der Eurocity von Hamburg nach Dänemark – nun muss er teilweise in Pinneberg starten und enden.

Wichtige Informationen für betroffene Bahnreisende

Nur die S-Bahn der Linie S3 hält weiterhin die Verbindung zwischen Pinneberg und Hamburg aufrecht. Teilweise richtet die Deutsche Bahn auch Schienenersatzverkehr ein, um die Mobilität der Reisenden zu gewährleisten.

Die Bahn teilt mit: „Über den 13. März hinaus wird es voraussichtlich noch bis 19. März Einschränkungen auf den Linien des RE 7 und des RE 70 geben. Die Züge starten und enden dann in Altona.“

Reisende, die aus Schleswig-Holstein nach Hamburg oder umgekehrt unterwegs sind, sollten ihre Reisepläne entsprechend anpassen und mit längeren Fahrzeiten sowie Umstiegen rechnen. Die Deutsche Bahn empfiehlt, sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Fahrplanänderungen zu informieren.

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