Bahnstrecke nach Altenberg länger gesperrt: Entgleisung in Glashütte verzögert Reparatur bis Mitte März
Bahnstrecke nach Altenberg bis 13. März gesperrt nach Entgleisung

Bahnstrecke nach Altenberg länger gesperrt: Entgleisung in Glashütte verzögert Reparatur bis Mitte März

Wer mit dem Zug in den Wintersportort Altenberg im Osterzgebirge reisen möchte, muss sich weiterhin auf Geduld einstellen. Nach der Entgleisung eines Regionalzuges in Glashütte hat die Deutsche Bahn die Sperrung der Zugstrecke bis einschließlich 13. März verlängert. Damit bleibt der Abschnitt zwischen Glashütte und Altenberg für mehr als zwei weitere Wochen unpassierbar, wie das Unternehmen mitteilte.

Ersatzverkehr und vollständige Sperrung in der Endphase

Bis zum 10. März verkehren die Züge lediglich auf dem Teilstück zwischen Heidenau und Glashütte. Für die Weiterfahrt nach Altenberg setzt die Bahn Ersatzbusse ein, die den fehlenden Streckenabschnitt überbrücken. In der finalen Phase der Reparaturarbeiten, vom 11. bis 13. März, wird die gesamte Strecke zwischen Heidenau und Altenberg komplett gesperrt. Diese Maßnahme dient der Vorbereitung der Wiederinbetriebnahme, die für den 14. März geplant ist.

Unfallhergang und Schäden durch Winterwetter

Der zugrundeliegende Unfall ereignete sich bereits Mitte Januar in Glashütte. Ein Regionalzug entgleiste unter winterlichen Bedingungen mit Eis und Schnee. Laut Angaben der Bundespolizei sprangen der Triebwagen und die erste Achse des zweiten Wagens vollständig aus den Gleisen. Dabei wurden nicht nur der Zug selbst, sondern auch die Infrastruktur in Mitleidenschaft gezogen: Schienen und Weichen erlitten erhebliche Schäden.

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Die genaue Ursache für die Entgleisung ist bislang ungeklärt, wobei das winterliche Wetter zum Zeitpunkt des Vorfalls eine mögliche Rolle spielen könnte. Glücklicherweise blieben alle 25 Fahrgäste in dem Zug unverletzt. Die beschädigte Regionalbahn konnte einen Tag nach dem Unfall mit Hilfe eines Spezialkrans zurück auf das Gleis gehoben und anschließend abgeschleppt werden.

Verzögerungen bei den Reparaturarbeiten

Ursprünglich hatte die Bahn mitgeteilt, dass die Streckensperrung voraussichtlich bis Ende Februar andauern würde. Aufgrund noch anstehender Arbeiten, die für eine sichere Wiederinbetriebnahme erforderlich sind, verzögert sich die Freigabe nun erneut. Die verlängerte Sperrung bis Mitte März unterstreicht den Umfang der notwendigen Reparaturen an der beschädigten Infrastruktur.

Für Reisende bedeutet dies weiterhin Umwege und längere Fahrzeiten. Die Ersatzbusse stellen zwar eine Übergangslösung dar, können jedoch den Komfort und die Pünktlichkeit des regulären Zugverkehrs nicht vollständig ersetzen. Betroffene sollten ihre Reisepläne entsprechend anpassen und mit zusätzlicher Zeit rechnen.

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