Studie zur Reaktivierung der Bahnstrecke Stumsdorf-Bitterfeld überzeugt
Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für die Wiederbelebung der Bahnverbindung von Stumsdorf nach Bitterfeld liegen nun vor und sprechen eine eindeutige Sprache. Die Untersuchung, die vom Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (Nasa) in Auftrag gegeben wurde, zeigt auf, dass sich die Reaktivierung der Strecke wirtschaftlich klar lohnen würde.
Kosten-Nutzen-Analyse fällt positiv aus
Rein rechnerisch würde sich die Wiederbelebung der Zugstrecke, die über Zörbig, Großzöberitz und Sandersdorf führt, kosten-nutzentechnisch eindeutig rechnen. Die Studie belegt, dass die Investitionen in die Infrastruktur durch die erwarteten Fahrgastzahlen und die verbesserte Mobilität in der Region gerechtfertigt sind.
Das Interesse an der Vorstellung der Studie war enorm, wie die voll besetzte Veranstaltung im Zörbiger Schloss zeigte. Die Menschen aus der Region verfolgten die Präsentation mit großer Aufmerksamkeit und zeigten sich gespannt auf die weiteren Entwicklungen.
Land Sachsen-Anhalt plant weitere Schritte
Seitens des Landes Sachsen-Anhalt zeigt man sich von den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie überzeugt. Die Landesregierung kündigte an, nun weitere Schritte in die Wege leiten zu wollen, um die Reaktivierung der Bahnstrecke voranzutreiben.
Die Strecke würde nicht nur die Anbindung der einzelnen Orte verbessern, sondern auch einen Beitrag zur Verkehrswende und zur Stärkung des ländlichen Raums leisten. Die positive Kosten-Nutzen-Bilanz gibt den Verantwortlichen Rückenwind für das ambitionierte Vorhaben.
Region zeigt großes Interesse
Die hohe Besucherzahl bei der Vorstellung der Studie im Zörbiger Schloss unterstreicht das große Interesse der Bevölkerung an einer verbesserten Nahverkehrsanbindung. Viele Bürgerinnen und Bürger erhoffen sich von der reaktivierten Bahnstrecke eine deutliche Verbesserung ihrer Mobilität im Alltag.
Nun bleibt abzuwarten, wie die konkreten Planungen voranschreiten und wann mit einem tatsächlichen Betrieb der Strecke gerechnet werden kann. Die positive Studie bildet jedoch eine solide Grundlage für die weiteren Entscheidungsprozesse.



