Bahnsurfer löst Zugstopp in Vorpommern-Greifswald aus – Strecke zwei Stunden gesperrt
Ein spektakulärer Vorfall hat am Sonntagabend im Landkreis Vorpommern-Greifswald für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Ein bislang unbekannter Bahnsurfer hatte sich auf dem Trittbrett eines Regionalzugs festgehalten und war so mitgefahren. Die Bundespolizei wurde alarmiert und leitete umgehend eine großangelegte Suchaktion ein.
Polizei sucht vergeblich nach dem Unbekannten
Nach Angaben der Ermittler war die verdächtige Person einem aufmerksamen Bahnmitarbeiter bereits an der Haltestelle Greifswald/Süd aufgefallen. Daraufhin wurde der betroffene Zug vorsorglich am Bahnhof Züssow zum Stillstand gebracht. Die Polizei durchkämmte sowohl den Bahnhofsbereich als auch die angrenzenden Gleisanlagen, konnte den mutmaßlichen Bahnsurfer jedoch nicht ausfindig machen. Trotz intensiver Bemühungen blieb die Suche ergebnislos.
Zugausfälle und massive Verspätungen als Folge
Während des Polizeieinsatzes musste die Strecke zwischen Greifswald und Züssow für etwa zwei Stunden vollständig gesperrt werden. Diese Maßnahme hatte erhebliche Auswirkungen auf den regionalen Bahnverkehr:
- Es kam zu einem Teilausfall der Zugverbindungen.
- Insgesamt summierten sich die Verspätungen auf 466 Minuten.
- Viele Reisende waren von den Behinderungen betroffen und mussten Umwege in Kauf nehmen.
Die Bundespolizei setzt ihre Ermittlungen fort und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die Hinweise auf den Vorfall oder die identität des Bahnsurfers geben können, werden gebeten, sich bei den Behörden zu melden. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die von solchen leichtsinnigen Aktionen für die Sicherheit des Bahnverkehrs ausgehen.



