BER-Warnstreik legt Flugverkehr lahm: Senatorin fordert Einigung der Tarifparteien
BER-Warnstreik: Senatorin fordert Einigung der Tarifparteien

BER-Warnstreik legt Flugverkehr komplett lahm

Am Mittwoch kommt der gesamte Passagierverkehr am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zum Erliegen. Grund ist ein ganztägiger Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat. Die Flughafengesellschaft hat daraufhin sämtliche Abflüge und Landungen für den Tag abgesagt.

Senatorin appelliert an beide Seiten

Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) hat am Vortag des Streiks die Tarifparteien eindringlich dazu aufgerufen, aufeinander zuzugehen. In einer offiziellen Mitteilung betonte sie die wirtschaftliche Bedeutung des Hauptstadtflughafens: „Der BER trägt maßgeblich dazu bei, dass Berlin wirtschaftlich prosperiert.“ Die CDU-Politikerin forderte Verdi und die Flughafenbetreiber auf, zügig zu einer für beide Seiten akzeptablen Lösung im Tarifstreit zu kommen.

Massive Auswirkungen auf Flugverkehr

Die Auswirkungen des Warnstreiks sind erheblich:

  • Insgesamt 445 geplante Abflüge und Landungen müssen gestrichen werden
  • Rund 57.000 Fluggäste sind von den Absagen betroffen
  • Der gesamte Passagierflugverkehr am BER wird für den gesamten Mittwoch eingestellt

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Die Flughafengesellschaft hatte die umfassenden Streichungen bereits im Vorfeld angekündigt, nachdem Verdi den Warnstreik bekannt gegeben hatte. Die Gewerkschaft setzt damit ihren Druck im laufenden Tarifkonflikt mit den Flughafenbetreibern fort.

Die Verkehrssenatorin betonte in ihrer Stellungnahme die Dringlichkeit einer schnellen Einigung, um weitere Beeinträchtigungen für die Wirtschaft der Hauptstadtregion zu vermeiden. Der BER habe sich zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt, dessen reibungsloser Betrieb von großer Bedeutung sei.

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