Bundesstraße 197 bei Neubrandenburg voll gesperrt - Feuerwehren im Dauereinsatz gegen Wassermassen
Bundesstraße 197 voll gesperrt - Feuerwehren im Dauereinsatz

Bundesstraße 197 bei Neubrandenburg voll gesperrt - Feuerwehren im Dauereinsatz gegen Wassermassen

Die Feuerwehren in der Region rund um Neubrandenburg und Friedland befinden sich im Dauereinsatz, nachdem die Bundesstraße 197 in einem Abschnitt vollständig gesperrt werden musste. Grund für die Maßnahme sind erhebliche Wassermassen auf der Fahrbahn, die durch die aktuelle Schneeschmelze verursacht werden.

Kein Durchkommen zwischen Sadelkow und Friedland

Die Stadt Friedland hat bekanntgegeben, dass zwischen Sadelkow und Friedland auf der Bundesstraße 197 kein Durchkommen mehr möglich ist. Zuvor war die Strecke lediglich zwischen Sadelkow und der Abfahrt Genzkow gesperrt, doch die Situation hat sich deutlich verschärft.

„Grund für diese Maßnahme sind weiterhin erhebliche Wassermassen auf der Fahrbahn. In mehreren Abschnitten ist die Verkehrssicherheit nicht gegeben“, erklärt die Stadtverwaltung. Eine sichere Befahrbarkeit der wichtigen Verbindungsstraße zwischen Neubrandenburg und Friedland sei derzeit nicht gewährleistet.

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Sperrung bis Montagvormittag erwartet

Die vollständige Sperrung der Bundesstraße 197 wird voraussichtlich bis Montagvormittag bestehen bleiben. Erst wenn der Wasserstand ausreichend zurückgegangen ist und die Strecke wieder verkehrssicher ist, wird die Bundesstraße umgehend freigegeben.

Verkehrsteilnehmer werden dringend gebeten:

  • Den betroffenen Bereich großräumig zu umfahren
  • Mehr Fahrzeit für ihre Reisen einzuplanen
  • Den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen

Feuerwehren im gesamten Gebiet im Einsatz

In der gesamten Region sind die Feuerwehren aktuell im intensiven Einsatz. Besonders betroffen ist der Ort Sadelkow, wo eine Werkstatt voll mit Wasser gelaufen ist. Einsatzkräfte mussten mit Sandsäcken anrücken, um noch größere Schäden zu verhindern.

Weitere Einsatzorte sind:

  1. Bassow - Helfer leiten Wassermassen um
  2. Warlin - Abpumparbeiten im Gange
  3. Sandhagen - Ortsdurchfahrt ebenfalls gesperrt

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus der Neubrandenburger Oststadt haben laut eigenen Angaben bis 2 Uhr in der Nacht zum Sonntag im Bereich Sadelkow/Roga gemeinsam mit Kollegen aus dem Friedländer Amt und vom Neubrandenburger THW mitgeholfen.

Warnung vor eigenmächtigen Maßnahmen

Die Behörden warnen eindringlich davor, Wasser eigenständig über Straßen abzuleiten oder Gräben in Fahrbahnen auszuheben. „Grundstückseigentümer dürfen kein Wasser über die Straße ableiten oder eigenständig Gräben in oder an der Fahrbahn ausheben, um Schmelz- oder Regenwasser abzuleiten“, heißt es von behördlicher Seite.

Das eigenmächtige Verändern der Straße stelle einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr dar. Im Bereich Schwanbeck sei es bereits zu entsprechenden Vorfällen gekommen, bei denen die Polizei eingebunden werden musste.

Bei Problemen mit dem Schmelzwasser sollen Betroffene die Leitstelle kontaktieren, welche die erforderlichen Einsatzkräfte koordiniert und geeignete Maßnahmen veranlasst. Die Behörden betonen, dass nur professionelle Einsatzkräfte in der Lage sind, die Situation sicher zu bewältigen.

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