Bundeswehr-Konvois am Wochenende auf Norddeutschlands Straßen
Bundeswehr-Konvois auf Norddeutschlands Straßen

Am Wochenende sind vermehrt gepanzerte Fahrzeuge der Bundeswehr auf den Straßen Norddeutschlands unterwegs. Grund ist eine Übung der Panzerbrigade 21, bei der mehrere Konvois von Mecklenburg-Vorpommern über Hamburg und Schleswig-Holstein in die Lüneburger Heide in Niedersachsen rollen. Autofahrer sollten besonders aufpassen, wenn sie auf die Militärfahrzeuge treffen.

Einschränkungen auf Landstraßen erwartet

Ein Sprecher des Jägerbataillons 413 teilte mit, dass es vor allem auf Landstraßen zu Verkehrsbehinderungen kommen könne. Auf den Autobahnen rechne man hingegen nicht mit größeren Problemen. Die Fahrt beginnt in Torgelow im Landkreis Vorpommern-Greifswald und endet in Bergen im niedersächsischen Landkreis Celle. Die genaue Route wurde aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben.

Gefährliche Überholmanöver vermeiden

Die Bundeswehr bittet Autofahrer eindringlich, sich nicht zwischen die teilweise gepanzerten Fahrzeuge zu drängen. Besonders Überholvorgänge auf Landstraßen seien bei den rund 20 Fahrzeuge umfassenden Konvois extrem gefährlich. Die Fahrzeuge fahren in geschlossenen Verbänden, und plötzliche Ausweichmanöver könnten zu schweren Unfällen führen.

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Weitere Einheiten aus NRW und Hessen unterwegs

Neben dem Jägerbataillon 413 aus Mecklenburg-Vorpommern sind auch weitere Bataillone der Panzerbrigade 21 aus Nordrhein-Westfalen und Hessen am Wochenende in die Lüneburger Heide unterwegs. Auch am Sonntag sollen noch vermehrt Einheiten der Bundeswehr auf den Straßen zu sehen sein. Die Übung dient der Vorbereitung auf Einsätze im In- und Ausland.

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