Emirates beendet Flugausfälle am Golf trotz anhaltender Krise
Emirates beendet Flugausfälle am Golf trotz Krise

Dubai - Diese Meldung lässt aufhorchen: Emirates, die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat überraschend das Ende ihrer Flugprobleme im Krieg am Golf bekannt gegeben. 96 Prozent des globalen Streckennetzes über das Drehkreuz Dubai seien wiederhergestellt.

Verbindungen schrittweise wieder aufgenommen

In den vergangenen Wochen hat die Fluggesellschaft ihre Verbindungen in die Regionen Amerika, Europa, Afrika, Westasien, Nahost, Fernost und Australasien schrittweise wieder aufgenommen. Aktuell bedient Emirates 137 Destinationen in 72 Ländern und führt über 1300 wöchentliche Flugfrequenzen durch.

Diese Mitteilung ist bemerkenswert aus drei Gründen:

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  • Grund 1: Zwar herrscht am Golf eine Waffenruhe zwischen Israel/USA und dem Iran, doch ein dauerhafter Frieden scheint in weiter Ferne.
  • Grund 2: Fast alle europäischen Airlines meiden die Flughäfen in den Emiraten und Katar. Die Hauptargumente: die Sicherheitslage, zu geringe Nachfrage im Sommer und keine Planungssicherheit. Die Lufthansa-Gruppe etwa hat alle Verbindungen in die Golf-Region sogar bis Ende Oktober abgesagt.
  • Grund 3: Nach aktuellen Meldungen ist zwar die deutsche Reisewarnung für die Emirate aufgehoben. Das betrifft unter anderem Dubai und Abu Dhabi. Trotzdem wird wegen der weiterhin instabilen Lage in der Region weiter von nicht notwendigen Reisen abgeraten.

Emirates kehrt damit zurück zur Normalität. Die Airline war durch den unsicheren Status des Drehkreuzes Dubai schwer getroffen. Warum? Weil zuletzt die Gefahr besteht, dass der Flughafen wegen Drohnenangriffen aus dem Iran vorübergehend gesperrt wird. Davon profitierte wiederum Lufthansa mit ihren Direktflügen ab München und Frankfurt Richtung Asien und Indien. Die Kranich-Linie baute ihre Verbindungen dorthin aus und umflog seitdem die Krisenregion.

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