Technische Panne legt Flughafen Köln/Bonn während Karnevalswochenende lahm
Wer am Freitag vor dem Karnevalswochenende vom Flughafen Köln/Bonn aus verreisen wollte, musste sich auf eine unerwartete Geduldsprobe einstellen. Eine technische Störung an der Sicherheitskontrolle legte den Flugbetrieb für etwa zweieinhalb Stunden weitgehend lahm und sorgte für erhebliche Verzögerungen.
Bundespolizei sperrt Sicherheitsbereich nach Sicherheitsvorfall
Der Auslöser für die umfangreichen Maßnahmen war ein konkreter Sicherheitsvorfall: Wie aus Kreisen der Bundespolizei verlautete, wurde eine Tasche direkt an ihren Besitzer zurückgegeben, obwohl sie beim vorherigen Durchleuchten als verdächtig eingestuft worden war und eigentlich einer zusätzlichen Kontrolle hätte unterzogen werden müssen. Daraufhin ordnete die Bundespolizei die vorübergehende Sperrung der Sicherheitskontrollen in beiden Terminals an.
Etwa 800 Fluggäste waren von den Maßnahmen direkt betroffen und mussten den Sicherheitsbereich verlassen. Nach einer Wartezeit von mehreren Stunden durften sie dann erneut mit ihrem Handgepäck die Sicherheitskontrolle passieren. „Grund für die Maßnahme war eine zeitweise technische Funktionsstörung an der Sicherheitskontrolle während der Einführungsphase neuer Technik“, erklärte der Flughafen in einer offiziellen Stellungnahme.
Flugbetrieb nicht komplett eingestellt - Dutzend Abflüge verzögert
Der Flughafenbetreiber betonte jedoch, dass der Flugbetrieb während der gesamten Zeit nicht vollständig eingestellt worden sei. Landungen fanden planmäßig statt, und auch einige Abflüge konnten nach Angaben eines Flughafensprechers wie geplant durchgeführt werden. Dennoch waren etwa ein Dutzend Abflüge von den Verzögerungen betroffen, was insbesondere für Reisende, die dem Karnevalstrubel entfliehen wollten, zu erheblichen Unannehmlichkeiten führte.
Die technische Störung traf den Flughafen damit zu einem besonders sensiblen Zeitpunkt, da am Freitag vor dem Karnevalswochenende traditionell viele Passagiere zu Kurztrips oder in den Skiurlaub starten. Die Bundespolizei und der Flughafenbetreiber arbeiten nun an der Aufklärung des Vorfalls und der vollständigen Behebung der technischen Probleme, um solche Vorkommnisse in Zukunft zu vermeiden.



