Wildunfall in Dessau: Fuchs löst folgenschweren Verkehrsunfall aus
Ein unerwartetes Wildtier sorgte am Mittwochabend, dem 18. März, für einen spektakulären Verkehrsunfall im Dessauer Westen. Gegen 20 Uhr war ein 30-jähriger Fahrer eines VW auf der Altener Straße stadteinwärts in Richtung Askanische Straße unterwegs, als plötzlich ein Fuchs die Fahrbahn querte.
Ausweichmanöver mit schwerwiegenden Folgen
Der Mann versuchte, dem Tier auszuweichen, verlor dabei jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug. In der Folge fuhr er ungebremst auf einen ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkten Hyundai auf. Durch den heftigen Aufprall wurde dieser Hyundai auf einen davor stehenden Mazda geschoben, was eine Kette von Beschädigungen auslöste.
Der 30-jährige VW-Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden. Die Polizei, die umgehend am Unfallort eintraf, bestätigte, dass an allen drei beteiligten Fahrzeugen erhebliche Sachschäden entstanden sind.
Hoher Sachschaden und polizeiliche Ermittlungen
Nach ersten Schätzungen der Beamten beläuft sich der Gesamtschaden auf etwa 35.000 Euro. Die Polizei nahm den Vorfall genau auf und leitete die üblichen Ermittlungen ein, um die genauen Umstände des Wildunfalls zu klären. Solche Vorfälle unterstreichen die Gefahren, die von Wildtieren im städtischen Verkehr ausgehen können.
Die Altener Straße musste vorübergehend gesperrt werden, um die Aufräumarbeiten und die Bergung der Fahrzeuge zu ermöglichen. Verkehrsteilnehmer wurden umgedeitet, während die Polizei die Unfallstelle sicherte.
Dieser Vorfall erinnert daran, wie schnell ein scheinbar harmloses Tier einen folgenschweren Unfall verursachen kann. Die Polizei rät Autofahrern, in Gebieten mit erhöhter Wildtieraktivität besonders vorsichtig zu fahren und im Ernstfall kontrolliert zu bremsen, statt riskante Ausweichmanöver zu versuchen.



