Großeinsatz am Güterbahnhof Halle: 1.000 Einsatzkräfte üben den Ernstfall
Am Samstag fand in Halle die diesjährige Großübung statt. Neben der Feuerwehr und den Rettungskräften waren auch Einheiten der Luft- und Wasserrettung beteiligt. Die Übung simulierte eine S-Bahn-Kollision mit einem Kesselwagen, aus dem eine unbekannte Flüssigkeit austritt.
Kurz nach 10 Uhr griff der Lokführer zum Telefon und löste Alarm aus. Minuten später war auf dem Güterbahnhof in Halle nichts mehr wie zuvor: Eine S-Bahn war mit einem Kesselwagen kollidiert, aus dem eine unbekannte Flüssigkeit austrat. Die Türen blieben vorerst geschlossen. Im Inneren verharrten mehrere hundert Fahrgäste – einige verletzt, andere unter Schock. So begann die große Übung.
Insgesamt waren rund 1.000 Einsatzkräfte vor Ort, um den Ernstfall zu proben. Die Übung diente dazu, Abläufe zu testen und die Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungsdienste zu optimieren. Zahlreiche Verletzte wurden mit Tragen aus dem Zug gebracht und anschließend medizinisch versorgt. Auch die Luftrettung war im Einsatz, um die Versorgung aus der Luft zu gewährleisten.
Die Übung am Güterbahnhof Halle zeigt, wie wichtig regelmäßige Trainings für den Ernstfall sind. Die Einsatzkräfte konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, um im realen Einsatz noch besser vorbereitet zu sein. Die Bevölkerung wurde über die Übung im Vorfeld informiert, sodass es zu keinen Beunruhigungen kam.



