Krankenwagen-Unfall bei Köthen: Schwerverletzte Patientin muss per Rettungshubschrauber transportiert werden
Ein dramatischer Verkehrsunfall hat am Dienstagnachmittag auf der Bundesstraße 185 in der Nähe von Köthen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld für erhebliche Verzögerungen im Rettungseinsatz gesorgt. Ein Rettungswagen, der mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs war, kollidierte bei einem Überholmanöver mit einem Auto. Die bereits schwer verletzte Patientin im Krankenwagen musste daraufhin per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.
Dramatische Verkettung von Ereignissen
Der Rettungswagen war auf der B185 zwischen Porst und Rosefeld im Einsatz, als es zu dem folgenschweren Zusammenstoß kam. Die Polizei teilte mit, dass die Ursache des Unfalls zunächst ungeklärt blieb. Besonders tragisch ist der Hintergrund der Patientin: Die 86-jährige Frau war zuvor bei einem Fahrradunfall in Köthen schwer verletzt worden, als sie mit ihrem Fahrrad mit einem Auto zusammengestoßen war.
Verletzte nach dem Unfall
Bei dem Unfall wurden mehrere Personen leicht verletzt. Der Fahrer des Rettungswagens sowie ein weiterer Sanitäter an Bord erlitten leichte Verletzungen. Auch die Autofahrerin und ihre 87-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Alle Beteiligten wurden vor Ort medizinisch versorgt.
Notfallplan wird aktiviert
Da der Rettungswagen nach dem Unfall nicht mehr einsatzfähig war und die Patientin dringend weiterbehandelt werden musste, wurde umgehend ein Rettungshubschrauber alarmiert. Die 86-jährige Patientin wurde stabilisiert und anschließend per Luftrettung in eine Klinik geflogen, wo sie intensivmedizinisch versorgt werden konnte. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
Folgen für den Verkehr
Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Bundesstraße 185. Die Strecke musste vorübergehend gesperrt werden, um die Unfallstelle aufnehmen zu können und die Verletzten zu versorgen. Erst nach mehreren Stunden konnte der Verkehr wieder normal fließen.



