Großeinsatz auf der L35: Betriebsstoffaustritt bei Gützkow führt zu Straßensperrung
Seit dem frühen Freitagabend sind Polizei und Feuerwehr im Vorfeld der Autobahnanschlussstelle Gützkow im Einsatz. Auslöser ist ein ausgelaufener Betriebsstoff, der eine lange und sehr breite Spur auf der Landesstraße 35 hinterlassen hat. Die Verschmutzung erstreckt sich über einen Kilometer und beeinträchtigt den Verkehr erheblich.
Ausmaß der Verschmutzung und betroffener Bereich
Die ölige Flüssigkeit verläuft auf der Richtungsfahrbahn von Jarmen nach Greifswald. Sie beginnt ungefähr auf Höhe der Abfahrt nach Neuendorf und führt bis zur Kreuzung mit der Bundesstraße 111 und der A20-Zufahrt. Von dort reicht sie noch ein Stück um die Kurve und entlang der Bundesstraße in Richtung Gützkow weiter. Die genaue Art der Flüssigkeit konnte bisher nicht zweifelsfrei bestimmt werden, da der Verursacher laut Polizeiangaben unbekannt ist.
Einsatzkräfte und erste Maßnahmen
Zur Absicherung des Bereichs rückte neben mehreren Polizeistreifenwagen die freiwillige Feuerwehr Gützkow mit ihrer Löschgruppe Owstin an. Insgesamt waren zehn Kameraden und Kameradinnen auf drei Fahrzeugen im Einsatz. Die Einsatzkräfte sperrten den betroffenen Abschnitt zunächst einseitig ab und ließen den Verkehr auf der anderen Spur im Wechselverkehr passieren, was zu vorübergehenden Wartezeiten führte.
Reinigung durch Spezialfirma erforderlich
Die Brandbekämpfer stellten fest, dass die ölige Flüssigkeit so umfangreich und tief in den Asphalt eingedrungen ist, dass sie mit ihren begrenzten Abbindemöglichkeiten nicht mehr weiterkamen. Daher wurde eine Spezialfirma für die Reinigung angefordert. Der genaue Zeitpunkt ihrer Ankunft und die Dauer der Arbeiten sind noch unklar, aber es wird erwartet, dass diese bis in die Nacht andauern werden.
Verkehrssituation und drohende Vollsperrung
Aus Sicherheitsgründen ist die L35 zwischen Jarmen und der Autobahnanschlussstelle Gützkow seit dem Abend teilweise gesperrt. Es droht eine zeitweise Vollsperrung, um die Reinigungsarbeiten durchführen zu können. Der Verkehrsfluss auf der benachbarten Autobahn 20 ist hingegen nicht betroffen. Die Polizei und Feuerwehr bleiben vor Ort, um die Situation zu überwachen und den Verkehr zu regeln.



