Zugpünktlichkeit in Berlin-Brandenburg sinkt: Mehr Verspätungen im Jahr 2025
Mehr Zugverspätungen in Berlin und Brandenburg 2025

Zugpünktlichkeit in Berlin und Brandenburg nimmt 2025 weiter ab

Die Zuverlässigkeit im Schienenverkehr der Region Berlin-Brandenburg hat im vergangenen Jahr erneut nachgelassen. Laut aktuellen Daten des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) wurden im Jahr 2025 lediglich 84,4 Prozent aller Halte pünktlich erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr 2024, als die Quote noch bei 85,0 Prozent lag, bedeutet dies einen weiteren Rückgang der Pünktlichkeit.

Besonders betroffene Linien mit hohen Verspätungen

Einige Zuglinien verzeichneten besonders schlechte Werte. Die Linie RB54 von Rheinsberg nach Löwenberg erreichte nur 64,2 Prozent pünktliche Halte, während die RE4 von Stendal nach Falkenberg auf 73,0 Prozent kam. Weitere Problemstrecken waren die RE7 von Dessau nach Senftenberg mit 73,3 Prozent und die RE5 von Rostock oder Stralsund nach Berlin mit 73,8 Prozent Pünktlichkeit.

Pünktliche Ausnahmen auf kurzen Strecken

Dagegen schnitten einige kürzere Linien mit wenigen Haltestellen deutlich besser ab. Die RB35 von Fürstenwalde nach Bad Saarow oder Pieskow erreichte eine bemerkenswerte Pünktlichkeit von 98,1 Prozent. Ebenso zuverlässig waren die RB73 von Pritzwalk nach Neustadt (Dosse) mit 96,9 Prozent und die RB74 von Meyenburg nach Pritzwalk mit 96,5 Prozent.

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Die detaillierten Statistiken sind öffentlich auf der Internetseite des VBB einsehbar. Als unpünktlich gilt ein Halt in dieser Auswertung, wenn der Zug mit mindestens fünf Minuten Verspätung ankommt. Berücksichtigt werden 67 Messpunkte, die über das gesamte VBB-Liniennetz verteilt sind. Es ist zu beachten, dass ausgefallene Züge nicht in diese Pünktlichkeitsstatistik einfließen.

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