Ein Lufthansa-Flug von Athen nach München endete am Montag mit einem Notrutschen-Einsatz. Drei Passagiere wurden beim Verlassen der Maschine über die Notrutschen leicht verletzt, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Die Verletzten seien medizinisch betreut worden.
Warnmeldung im Cockpit
Kurz nach dem Start am Montagnachmittag hatte eine Warnmeldung im Cockpit die Crew veranlasst, nach Athen zurückzukehren. An Bord des Airbus A321 befanden sich 177 Passagiere und sieben Crew-Mitglieder. Die Crew erklärte eine „Luftnotlage“, um eine priorisierte Landegenehmigung zu erhalten. Die Landung erfolgte normal, und das Flugzeug rollte selbstständig zur Parkposition.
Starker Geruch im hinteren Bereich
Wegen einer starken Geruchsentwicklung im hinteren Flugzeugbereich entschied sich die Crew für den Einsatz der Notrutschen. Die Passagiere wurden vor Ort vom Bodenpersonal betreut und auf ihre Zielorte umgebucht. Die Technik untersucht derzeit die Maschine.
Lufthansa bedauerte den Vorfall und entschuldigte sich bei den Fluggästen. „Die Sicherheit von Fluggästen und Crews hat zu jeder Zeit oberste Priorität“, hieß es. Zuvor hatte „rtl.de“ berichtet.



