Oberleitungsschaden am Hamburger Hauptbahnhof: Züge umgelenkt, Metronom betroffen
Oberleitungsschaden in Hamburg: Züge umgeleitet

Oberleitungsschaden legt Teile des Hamburger Hauptbahnhofs lahm

Ein schwerer Oberleitungsschaden am Hamburger Hauptbahnhof hat am frühen Morgen zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr geführt. Die Schäden an den Gleisen 12 und 13 zwingen die Deutsche Bahn dazu, zahlreiche Züge umzuleiten oder in Hamburg-Harburg enden zu lassen. Verletzt wurde bei dem Vorfall gegen 8.30 Uhr niemand, wie ein Bahnsprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

Fern- und Regionalverkehr stark betroffen

Die Auswirkungen des Schadens sind weitreichend: Bis etwa 10.00 Uhr mussten einzelne Fernzüge aus Kapazitätsgründen vorzeitig in Harburg enden. Züge, die laut Fahrplan auf den betroffenen Gleisen 12 und 13 verkehren sollten, werden auf andere Bahnsteige im Hauptbahnhof umgeleitet. Dies betrifft sowohl den Fern- als auch den Regionalverkehr. Einzig die S-Bahnen verkehren weiterhin nach Plan, sind jedoch aufgrund der erhöhten Passagierzahlen stark überfüllt.

Die Eisenbahngesellschaft Metronom warnt auf ihrer Internetseite vor erheblichen Verspätungen und verlängerten Fahrzeiten. Fast alle Metronom-Züge starten und enden derzeit in Hamburg-Harburg. Betroffen sind insbesondere die Linien RE3/RB31 zwischen Uelzen, Lüneburg und Hamburg sowie RE4/RB41 zwischen Bremen, Buchholz und Hamburg.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Reparaturen dauern bis in den Nachmittag

Die Reparaturarbeiten an der beschädigten Oberleitung werden voraussichtlich bis mindestens in den Nachmittag andauern. Ein Bahnsprecher erklärte, dass die genaue Schadensursache noch unbekannt sei. Das zunächst ebenfalls betroffene Gleis 11 konnte zwischenzeitlich wieder freigegeben werden. Die Metronom rechnet mit einem Ende der Arbeiten nicht vor 15.00 Uhr und rät Reisenden, sich auf ein erhöhtes Chaos im Bahnverkehr einzustellen.

Die Situation stellt eine erhebliche Belastung für Pendler und Reisende dar, die auf alternative Verbindungen oder stark gefüllte S-Bahnen ausweichen müssen. Die Deutsche Bahn arbeitet mit Hochdruck an der Behebung des Schadens, um den regulären Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration