Osterferien-Start bringt Stau-Alarm auf deutschen Straßen
Der Beginn der Osterferien in zehn Bundesländern am Wochenende vom 27. bis 29. März führt zu einer hohen Belastung auf den Fernstraßen. Sowohl der ADAC als auch der Auto Club Europa (ACE) warnen vor einem massiven Verkehrsaufkommen, insbesondere auf den Nord-Süd-Achsen und in großen Ballungsräumen.
Besonders betroffene Strecken und Regionen
Die Clubs rechnen mit langen Staus auf folgenden Autobahnen:
- A 1 von Hamburg nach Köln
- A 7 von Hamburg nach Füssen
- A 8 von Stuttgart nach Salzburg
Rund um Ballungsräume wie Berlin, München, Stuttgart, Frankfurt und das Rhein-Ruhr-Gebiet wird es besonders voll. Auch Flughäfen sollten mit längeren Wartezeiten eingeplant werden.
Verkehrslage an den einzelnen Tagen
Freitag: Ab Mittag steigt die Staugefahr durch Berufsverkehr und startende Urlauber rapide an.
Samstag: Der Vormittag birgt die höchste Staugefahr, besonders auf Nord-Süd-Verbindungen und Routen Richtung Alpen.
Sonntag: Deutlich ruhiger, aber bei gutem Wetter ist mit erhöhtem Ausflugsverkehr zu rechnen.
Internationale Auswirkungen
Da auch Österreich und Schweiz in die Ferien starten, sind die transalpinen Routen stark betroffen. In Österreich drohen Staus auf der Tauernautobahn (A 10), Inntalautobahn (A 12) und Brennerautobahn (A 13). Baustellen, wie die Generalsanierung der Luegbrücke, verschärfen die Situation.
In der Schweiz ist vor allem die Gotthardroute (A 2) stark belastet, mit langen Wartezeiten vor dem Tunnel. Alternative Routen wie die San-Bernardino-Route (A 13) sind ebenfalls überlastet.
Weitere Faktoren
Der ADAC zählt aktuell 785 Baustellen, die den Verkehr ausbremsen. Zudem sind wichtige Autobahnteilstücke gesperrt. An den Grenzen zu Österreich können stichprobenartige Einreisekontrollen zu Wartezeiten führen.
Der Stauhöhepunkt ist laut ADAC jedoch noch nicht erreicht – das Wochenende vor Ostern beginnt für viele nicht mit den ganz großen Staus.



