Prenzlau tritt erstmals in die Pedale: Stadtradeln startet mit neuem Teilnehmer
Die Kreisstadt Prenzlau in der Uckermark beteiligt sich in diesem Jahr zum ersten Mal an der bundesweiten Aktion Stadtradeln. Vom 14. Mai bis zum 3. Juni sind alle Einwohner aufgerufen, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und Kilometer für ihre Stadt zu sammeln. City-Managerin Susanne Ramm betont: „Mitmachen kann jeder!“ Die Aktion zielt darauf ab, den Klimaschutz zu fördern und die Radinfrastruktur zu verbessern.
Wettkampf mit der Nachbarstadt Templin
Ein spannender Aspekt ist der Wettstreit mit der benachbarten Kurstadt Templin, die bereits zum vierten Mal teilnimmt. Im vergangenen Jahr legten 457 aktive Radfahrer in Templin insgesamt 91.762 Kilometer zurück, während im Vorjahr sogar 117.546 Kilometer von 518 Teilnehmern erreicht wurden. Nun haben die Prenzlauer die Chance, diese Zahlen zu übertreffen oder zumindest mitzuhalten. Die Frage lautet: Schaffen es die Prenzlauer, mehr Kilometer als Templin zu fahren?
Organisation und Anmeldung
Die Anmeldung für das Stadtradeln in Prenzlau ist bis einschließlich 13. Mai unter der Webseite stadtradeln.de/prenzlau möglich. Die Stadt weist auch auf Präsenzen in sozialen Medien wie Facebook, Instagram und Threads hin. Teilnehmer können in Teams antreten, wobei es eine offene Gruppe gibt. Die drei fahrradaktivsten Teams werden mit Preisen belohnt, die am 6. Juni auf dem Stadtfest verliehen werden.
Technische Unterstützung und Datennutzung
Zur Aufzeichnung der geradelten Strecken steht eine App zur Verfügung, alternativ ist auch eine manuelle Eingabe möglich. Ein großer Vorteil der App liegt in der Datenerhebung: Die gesammelten Radverkehrsdaten werden ausgewertet, um verkehrsplanerische Erkenntnisse zu gewinnen. Dies hilft bei Fragen wie:
- Wo sind wann wie viele Radfahrer unterwegs?
- Wo kommt der Verkehrsfluss ins Stocken?
- Wo sind Wartezeiten an Ampeln unverhältnismäßig lang?
Diese Informationen ermöglichen einen bedarfsgenauen Ausbau der Radinfrastruktur in Prenzlau und der gesamten Region.
Beteiligung der Kommunalpolitik
Auch Kommunalpolitiker sind aufgefordert, mit gutem Beispiel voranzugehen und Teams zu bilden. Sie sammeln Kilometer für ein spezielles Politiker-Ranking, was den Wettbewerbscharakter zusätzlich steigert. Mit etwas Glück könnte am Ende eine Kilometerzahl stehen, die in der Uckermark ihresgleichen sucht und die Attraktivität des Radverkehrs nachhaltig stärkt.



