Gehrden/VS. - Auf der Bahnstrecke zwischen Dessau und Magdeburg ist am Freitag, 15. Mai, ein Regionalexpress gestrandet. Wie die „Volksstimme“ berichtete, blieb der Zug mit etwa 110 Fahrgästen zwischen Gommern und Zerbst nahe der Ortslage Gehrden liegen. Der Vorfall löste einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr aus.
Oberleitungsschaden als Ursache
Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei war ein Schaden an der Oberleitung die Ursache für den Stillstand. Der Zugführer habe sofort die Notbremse gezogen und die Fahrgäste über die Situation informiert. Die Reisenden mussten fast drei Stunden im Zug ausharren, bis ein Ersatzzug eintraf.
Evakuierung unter Aufsicht
Einsatzleiter Steffen Schneider überwachte die Evakuierung der 110 Fahrgäste. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, während die Fahrgäste kontrolliert in den Ersatzzug umsteigen konnten. Verletzte gab es nicht, jedoch waren viele Reisende verärgert über die lange Wartezeit.
Die Bahnstrecke zwischen Magdeburg und Dessau ist eine wichtige Verbindung in Sachsen-Anhalt. Der Regionalexpress verkehrt regelmäßig auf dieser Strecke. Nach dem Vorfall wurde die Oberleitung repariert, sodass der Zugverkehr am Nachmittag wieder planmäßig aufgenommen werden konnte.



