Autoreifen selbst wechseln: So sparen Sie bis zu 50 Euro pro Werkstattbesuch
Reifenwechsel selbst machen: Bis zu 50 Euro sparen

Reifenwechsel in Eigenregie: Die perfekte Anleitung zum Geldsparen

Für viele Autobesitzer ist der jährliche Reifenwechsel eine kostspielige Angelegenheit. Werkstätten verlangen durchschnittlich 50 Euro für diesen Service. Doch mit etwas handwerklichem Geschick und der richtigen Vorbereitung lässt sich dieser Betrag problemlos einsparen. Die anfängliche Investition in Werkzeug amortisiert sich bereits beim zweiten Wechsel.

Das benötigte Equipment für den perfekten Wechsel

Bevor es ans Werk geht, sollten alle notwendigen Utensilien bereitliegen. Unverzichtbar sind ein stabiler Wagenheber (ab etwa 25 Euro erhältlich), ein Radkreuz und ein Drehmomentschlüssel (ab rund 30 Euro). Ein passendes Felgenschloss gehört ebenfalls zur Grundausstattung. Praktische Helfer sind eine Drahtbürste zur Reinigung der Radnabe sowie robuste Handschuhe.

Systematische Vorgehensweise für maximale Sicherheit

Der Ablauf folgt einem klaren Schema: Zuerst die Handbremse anziehen und die Radschrauben leicht lockern. Anschließend das Fahrzeug anheben, bis das Rad frei schwebt. Nach dem Entfernen aller Schrauben kann das Rad vorsichtig abgenommen werden. Wichtiger Tipp: Die Reifen position markieren, damit sie beim nächsten Wechsel wieder an derselben Stelle montiert werden können.

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Das neue Rad wird zunächst handfest über Kreuz angezogen. Nach dem Absenken des Wagens erfolgt das finale Festziehen mit dem Drehmomentschlüssel – ebenfalls in kreuzförmiger Reihenfolge. Abschließend den Reifendruck prüfen und nach etwa 50 Kilometern Fahrt die Schrauben auf festen Sitz kontrollieren.

Häufige Fehlerquellen und wie man sie vermeidet

Beim Reifenwechsel ist Geduld gefragt. Hektik kann zu gefährlichen Situationen führen. Besonders kritisch sind:

  • Ein weicher oder unebener Untergrund
  • Falsch positionierte Wagenheber
  • Nicht korrekt angezogene Radschrauben

Das im Bordbuch angegebene Drehmoment (oft um 120 Nm) muss exakt eingehalten werden. Bei einem Wechsel von Stahl- auf Alufelgen sind spezielle, längere Radbolzen mit anderer Auflagefläche (Bund) erforderlich. Falsche Schrauben stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist

Treten nach dem Wechsel Vibrationen im Fahrwerk auf, sollte eine Werkstatt aufgesucht werden – die Räder benötigen wahrscheinlich ein Auswuchten. Auch die fachgerechte Einlagerung und Reinigung übernehmen Profis gegen Aufpreis.

Reifen richtig lagern und wechseln

Vor der Einlagerung müssen die Räder gründlich gereinigt und auf Beschädigungen überprüft werden. Die DOT-Nummer verrät das Reifenalter: Ab zehn Jahren gehört ein Reifen ersetzt. Sommerreifen sollten mindestens 3 mm, Winterreifen 4 mm Profiltiefe aufweisen.

Fazit: Wer sorgfältig arbeitet und unsere Anleitung befolgt, kann den saisonalen Reifenwechsel problemlos selbst durchführen und dabei Jahr für Jahr bares Geld sparen. Die anfängliche Investition in Werkzeug zahlt sich bereits nach kurzer Zeit aus.

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