Sattelzug landet nach Reh-Ausweichmanöver im Graben – B402 stundenlang gesperrt
Ein schwerer Verkehrsunfall hat auf der Bundesstraße 402 in der Nähe von Meppen zu einer mehrstündigen Sperrung geführt. Ein Sattelzug kam von der Fahrbahn ab und landete in einem Graben, nachdem der Fahrer einem Reh ausweichen wollte. Die Polizei bestätigte den Vorfall, der sich am Dienstagabend ereignete.
Unfallhergang und Folgen
Der 54-jährige Lkw-Fahrer war mit seinem Sattelzug aus den Niederlanden kommend in Richtung Meppen unterwegs, als plötzlich ein Reh die Fahrbahn überquerte. Um eine Kollision zu vermeiden, leitete der Fahrer ein Ausweichmanöver nach rechts ein, wodurch er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Sattelzug kam von der Straße ab und landete schließlich in einem Graben.
Nach dem Unfall musste der Fahrer aus dem Führerhaus befreit werden. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden am Fahrzeug wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.
Langanhaltende Straßensperrung
Die Bundesstraße 402 musste aufgrund des Unfalls vollständig gesperrt werden. Die Sperrung dauerte bis in die Mittagsstunden des folgenden Tages an, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region führte. Rettungskräfte und Polizei waren vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern und den Verkehr umzuleiten.
Die genaue Ursache des Unfalls wird noch untersucht, doch die Aussage des Fahrers deutet auf ein Wildtier als Auslöser hin. Solche Vorfälle unterstreichen die Gefahren, die von Wildwechsel auf Landstraßen ausgehen können.



