Schwerin begrüßt Erhalt des Früh-ICE nach Hamburg und fordert bessere Anbindung
Schwerin: Früh-ICE bleibt, aber mehr Bahnverbindungen nötig

Schwerin begrüßt Erhalt des Früh-ICE nach Hamburg und fordert bessere Anbindung

Die Landeshauptstadt Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich erleichtert über die Einigung zwischen der Landesregierung und der Deutschen Bahn zur Sicherung der ersten morgendlichen ICE-Verbindung nach Hamburg. Diese Lösung sorgt dafür, dass Pendler auch nach Abschluss der laufenden Sanierungsarbeiten weiterhin mit einem frühen ICE in die Hansestadt fahren können.

Positive Reaktion aus dem Rathaus

Bernd Nottebaum (CDU), der stellvertretende Oberbürgermeister von Schwerin, der aktuell die Amtsgeschäfte führt, bezeichnete die Sicherung der frühen ICE-Verbindung als eine gute Nachricht. „Und die Idee, die Früh- und Spätverbindungen für das Deutschlandticket zu öffnen, sichert dann auch eine gute Auslastung der Züge“, fügte Nottebaum hinzu. Diese Maßnahme könnte die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs für Berufspendler und Reisende weiter steigern.

Dringender Appell für zügige Sanierung

Allerdings mahnt Nottebaum einen schnellen Abschluss der Generalsanierung der Strecke Berlin-Hamburg an. Die Deutsche Bahn hatte Mitte Februar mitgeteilt, dass die für den 30. April geplante Wiederinbetriebnahme aufgrund von Dauerfrost nicht eingehalten werden kann. Dies löste bei den betroffenen Bundesländern und Städten wie Schwerin Empörung aus. Die Bahn plant, am 13. März einen konkreten Terminplan vorzulegen. Nottebaum betont, dass mindestens ein genauer Fertigstellungstermin genannt werden muss, um Planungssicherheit für Pendler und die Region zu gewährleisten.

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Forderung nach Ausbau des Bahnangebots

Für Städte wie Schwerin und das eher dünn besiedelte Westmecklenburg im ländlichen Raum sei eine „hochwertige und schnelle Anbindung“ in Richtung der Metropolen unerlässlich, so Nottebaum. Diese sollte nicht nur gesichert, sondern sogar ausgebaut werden, um die Erreichbarkeit weiterer Teile der Bundesrepublik für die Landeshauptstadt zu ermöglichen. Aktuell stellt das Angebot von täglich sieben ICE-Fahrten zwischen Rostock, Schwerin und Hamburg sowie zwei IC-Fahrten zwischen Rostock, Schwerin, Magdeburg und Leipzig pro Richtung für eine Landeshauptstadt „ein noch ausbaufähiges Angebot“ dar. Nottebaum fordert daher eine deutliche Verbesserung der Bahninfrastruktur, um die regionale Wirtschaft und die Lebensqualität der Bürger zu stärken.

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