Simeone-Urteil: „Ich weiß nicht, ob das ein tolles Spiel war“
Simeone: „Ich weiß nicht, ob das ein tolles Spiel war“

Das spektakuläre 5:4 zwischen Paris Saint-Germain und Bayern München im Halbfinale der Champions League sorgt noch immer für Gesprächsstoff. Neun Tore in einem Halbfinalspiel – ein neuer Rekord in der Königsklasse. Fans und Medien sind begeistert von der Offensivshow im Parc des Princes. Doch einer teilt diese Begeisterung nicht uneingeschränkt: Trainerstar Diego Simeone (56) von Atlético Madrid.

Simeone hadert mit dem Ergebnis

„Wenn ein Spiel 5:4 endet, sagt jeder: ‚Was für ein tolles Spiel‘. Ich sage: Die haben fünf Tore gegen uns erzielt. Ich weiß nicht, ob das so ein tolles Spiel für die Trainer ist. Aber im Fernsehen war es natürlich schön“, so Simeone. Der Argentinier, bekannt für seine defensive Ausrichtung, kann der Torflut wenig abgewinnen. Sein Spitzname „El Cholo“ steht für Kampf und Kompromisslosigkeit – Eigenschaften, die er seinem Team seit 2011 einimpft. Diese Spielphilosophie, genannt „Cholismo“, brachte Atlético bereits zwei spanische Meisterschaften, zwei Champions-League-Finalteilnahmen, zwei Europa-League-Siege und einen Pokalsieg ein.

Atleticos Weg ins Finale

Möglicherweise schwingt in Simeones Aussage auch Sorge mit. Denn Atlético steht im zweiten Halbfinale gegen Arsenal. Das Hinspiel in Madrid endete 1:1. Sollte sich Atlético durchsetzen, trifft Simeone im Finale in Budapest auf die Offensivgewalt aus Paris oder Bayern. Viele Experten sehen Atlético als Außenseiter, doch gerade Simeones defensive Stärke könnte der Schlüssel sein, um die Angriffswellen der Gegner zu stoppen.

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