Ungewöhnlicher Unfall auf der A11: Swimmingpool schleudert bei Wind von Anhänger
Ein außergewöhnlicher Verkehrsunfall hat sich am Freitag, dem 13. März 2026, auf der Autobahn 11 in Vorpommern ereignet und zur zeitweiligen Vollsperrung der Strecke geführt. Ein 67-jähriger Rentner aus dem Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen verunglückte mit seinem Transporter und einem großen Swimmingpool auf dem Anhänger.
Wind verursacht Abkommen von der Fahrbahn
Laut Polizeiangaben war der Mann am Freitag aus Polen gekommen und befand sich mit seinem Gespann zwischen Penkun und Prenzlau auf der A11 in Richtung Berlin. Zu diesem Zeitpunkt herrschte in der Region ziemlich starker Wind, der offenbar nicht ausreichend berücksichtigt wurde.
Der Transporter samt Anhänger kamen durch den starken Winddruck nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderten gegen die rechte Leitplanke. Dabei löste sich der große Kunststoff-Swimmingpool mit den Maßen fünf mal drei Meter vom Hänger und landete stark beschädigt auf der Autobahn.
Mehrstündige Sperrung und erheblicher Sachschaden
In der Folge musste die A11 in Richtung Berlin zur Bergung der Fahrzeuge und des Pools über mehrere Stunden vollständig bzw. teilweise gesperrt werden. Der Verkehr wurde erheblich behindert, während Einsatzkräfte die Unfallstelle räumten.
Der 67-jährige Fahrer und sein Beifahrer blieben körperlich unverletzt, doch ihre Fahrt war damit beendet. Der Transporter, der Anhänger und der Swimmingpool wiesen jedoch starke Beschädigungen auf und mussten abtransportiert werden.
Der entstandene Sachschaden wurde von den Behörden vorläufig auf etwa 18.000 Euro geschätzt. Die Polizei betonte, dass der Unfall durch die nicht angepasste Fahrweise bei den widrigen Windverhältnissen verursacht wurde.
Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung einer sicheren Ladungssicherung und der Berücksichtigung von Wetterbedingungen im Straßenverkehr, insbesondere bei sperrigen Transporten wie großen Swimmingpools.



