Tödlicher Überholunfall auf A24 bei Kremmen: 52-Jähriger stirbt nach Karambolage
Tödlicher Überholunfall auf A24 bei Kremmen: 52-Jähriger stirbt

Tödlicher Überholunfall auf der A24 bei Kremmen: 52-Jähriger stirbt nach Karambolage

Ein tragischer Verkehrsunfall auf der A24 im Landkreis Oberhavel hat am Samstagabend ein Todesopfer gefordert. Bei einem missglückten Überholmanöver bei Kremmen kollidierten drei Fahrzeuge, wobei ein 52 Jahre alter Kleintransporter-Fahrer ums Leben kam. Die Polizei meldete am Vormittag nach dem Vorfall, dass die Autobahn in Fahrtrichtung Berlin stundenlang gesperrt werden musste.

Abgebrochener Überholversuch führt zu schwerer Kollision

Laut Polizeiangaben scherte ein 20 Jahre alter Autofahrer auf der A24 nach links aus, um zu überholen. Dabei übersah er jedoch einen anderen Wagen auf dem linken Fahrstreifen. Der junge Fahrer brach den Überholvorgang abrupt ab, wodurch sein Auto mit dem voraus fahrenden Kleintransporter des 52-Jährigen kollidierte. Diese Initialkollision löste eine verheerende Kettenreaktion aus.

Der Kleintransporter kam nach der Kollision nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Seitenschutzplanke, kippte auf die linke Seite und blieb liegen. Anschließend fuhr ein 83 Jahre alter Autofahrer, der zuvor auf dem linken Fahrstreifen unterwegs war, auf den liegengebliebenen Transporter auf. Trotz sofortiger Reanimationsversuche überlebte der 52-jährige Transporterfahrer die schweren Verletzungen nicht.

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Leichtverletzte und erhebliche Verkehrsbehinderungen

Der 20-jährige Verursacher des Unfalls und der 83-jährige Senior erlitten bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Sie wurden medizinisch versorgt, ihr Zustand gilt als nicht lebensbedrohlich. Die Polizei schätzt den materiellen Schaden der Karambolage auf rund 80.000 Euro. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen, um die Ermittlungen der Polizei zu unterstützen und die genauen Unfallumstände zu klären.

Die Unfallstelle befand sich zwischen der Tank- und Raststätte Linumer Bruch-Süd und der Anschlussstelle Kremmen in Richtung Havelland. Aufgrund der Bergungs- und Aufräumarbeiten kam es in Fahrtrichtung Berlin zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Autobahn musste für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden, was zu langen Staus und Umleitungen führte.

Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders auf Autobahnen vor Überholmanövern stets den gesamten Verkehr im Blick zu behalten und solche Manöver nur dann durchzuführen, wenn sie sicher und übersichtlich sind. Dieser tragische Vorfall unterstreicht erneut die Gefahren von riskanten Überholvorgängen im dichten Verkehr.

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