Unfall auf Dessauer Bahnhofsbrücke: Ampeln planmäßig abgeschaltet - 5.000 Euro Schaden
Unfall auf Dessauer Brücke: Ampeln außer Betrieb - 5.000 Euro Schaden

Unfall auf Dessauer Bahnhofsbrücke: Ampeln waren planmäßig abgeschaltet

Am Mittwochmorgen hat sich auf der Bahnhofsbrücke in Dessau ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro entstanden ist. Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß niemand. Die Polizei gab bekannt, dass die Ampeln zum Unfallzeitpunkt planmäßig außer Betrieb waren.

Unfallhergang und technische Abschaltung

Nach Angaben der Polizei war die 37-jährige Fahrerin eines Citroen gegen 8.25 Uhr auf der Brücke in Richtung Friedrichstraße unterwegs und wollte nach links in die Roßlauer Allee abbiegen. Dabei übersah sie die entgegenkommende und vorfahrtsberechtigte 48-jährige Fahrerin eines VW, die in Richtung Puschkinallee fuhr. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Die Stadtwerke Dessau bestätigten auf Anfrage, dass die Ampeln auf der Brücke und der Kino-Kreuzung zwischen 8 und 10.30 Uhr „planmäßig außer Betrieb“ waren. Eine Sprecherin der Stadtwerke erklärte, die Abschaltung sei „ordnungsgemäß angemeldet“ gewesen und alle betroffenen Ämter seien im Vorfeld über die geplante Niederspannungsunterbrechung informiert worden.

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Hintergrund der Abschaltung

Grund für die Abschaltung der Ampeln waren Baumaßnahmen in der Antoinettenstraße. Die Stadtwerke betonten, dass es sich um eine geplante Unterbrechung handelte, die notwendig war, um die Bauarbeiten durchführen zu können. Die Information über die Abschaltung war entsprechend kommuniziert worden.

Der Unfall ereignete sich trotz der vorherigen Ankündigung. Die Polizei ermittelt weiter zu den genauen Umständen des Vorfalls. Für die beteiligten Fahrerinnen blieb es glücklicherweise bei einem Sachschaden.

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