Schwerer Unfall auf B184 bei Rodleben: Drei Personen verletzt und hoher Sachschaden
Auf der Bundesstraße 184 zwischen Rodleben und Jütrichau hat sich am Donnerstag, dem 5. März 2026, ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem drei Personen verletzt wurden und ein erheblicher Sachschaden entstanden ist. Der Unfall ereignete sich gegen 9 Uhr morgens und führte zu einer längeren Vollsperrung der Strecke.
Ablauf des Unfalls: Bremsmanöver führt zu Kontrollverlust
Eine 40-jährige Fahrerin eines Volkswagen hatte die B184 in Richtung Jütrichau befahren und beabsichtigte, an einem Feldweg nach rechts abzubiegen. Dazu verringerte sie ihre Geschwindigkeit deutlich. Ein sich hinter ihr befindlicher 24-jähriger Opel-Fahrer bemerkte dieses Bremsmanöver offenbar zu spät und leitete eine abrupte Gefahrenbremsung ein.
Bei diesem Notstopp verlor der junge Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Opel geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er frontal mit einem entgegenkommenden Peugeot kollidierte. Der Peugeot wurde von einem 84-jährigen Fahrer gelenkt, der gemeinsam mit seiner 86-jährigen Mitinsassin unterwegs war.
Folgen des Zusammenstoßes: Totalschaden und Verletzte
Die Kollision war so heftig, dass sowohl der Opel als auch der Peugeot Totalschaden erlitten. Der finanzielle Schaden am Peugeot wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt, während der Schaden am Opel mit rund 5.000 Euro angegeben wird. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Die Verletztenbilanz:
- Der 24-jährige Opel-Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde stationär in einer nahegelegenen Klinik aufgenommen.
- Der 84-jährige Peugeot-Fahrer und seine 86-jährige Mitfahrerin zogen sich leichte Verletzungen zu, die ambulant in einer medizinischen Einrichtung versorgt wurden.
Einsatz der Rettungskräfte und Verkehrsbehinderungen
Nach dem Unfall alarmierten Zeugen sofort die Rettungsdienste. Mehrere Rettungswagen und Notärzte eilten zur Unfallstelle, um die Verletzten zu versorgen. Die Polizei sperrte die B184 zwischen Rodleben und Jütrichau vollständig, um die Bergung der Fahrzeuge und die Unfallaufnahme zu ermöglichen.
Der Verkehr musste über Umleitungen geführt werden, was zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr führte. Die genaue Unfallursache wird derzeit von der Polizei untersucht, wobei erste Erkenntnisse auf einen zu geringen Sicherheitsabstand des Opel-Fahrers hindeuten.
Die Bundesstraße konnte erst nach mehreren Stunden wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders auf Landstraßen ausreichend Abstand zu halten und die Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anzupassen.



