Verdi korrigiert Warnstreik-Ankündigung: Kein ÖPNV-Streikaufruf in Saarland und Brandenburg
Verdi korrigiert: Kein ÖPNV-Warnstreik in zwei Ländern

Verdi korrigiert Warnstreik-Ankündigung für Saarland und Brandenburg

Die Gewerkschaft Verdi hat eine Korrektur zu ihren angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) veröffentlicht. Entgegen früheren Meldungen ist die Beteiligung einzelner Bundesländer an einem geplanten Arbeitskampf am Donnerstag noch nicht endgültig entschieden. Dies betrifft insbesondere das Saarland und Brandenburg, wo die Lage weiterhin unklar bleibt.

Entscheidung im Saarland hängt von Verhandlungen ab

Der saarländische Landesbezirk der Gewerkschaft Verdi teilte mit, dass eine Entscheidung über eine mögliche Beteiligung an den Warnstreiks erst nach der für Donnerstag angesetzten Verhandlungsrunde fallen wird. Damit steht fest, dass im Saarland zunächst keine verbindliche Ankündigung für Arbeitsniederlegungen im Nahverkehr vorliegt. Die Gewerkschaft betont, dass die Verhandlungsergebnisse maßgeblich für weitere Schritte sein werden.

Unklare Situation in Brandenburg

Ähnlich verhält es sich in Brandenburg, wo ebenfalls noch keine finale Entscheidung über einen Warnstreik im ÖPNV getroffen wurde. Aus Kreisen der Gewerkschaft verlautete, dass die Beteiligung an den Arbeitskämpfen am Donnerstag weiterhin ungewiss ist. Dies stellt eine Klarstellung zur ursprünglichen Mitteilung des Verdi-Bundesverbands dar, der am Morgen beide Bundesländer in seiner Liste der betroffenen Regionen aufgeführt hatte.

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Hintergrund der Tarifverhandlungen

Es handelt sich um den dritten großflächig koordinierten Arbeitskampf im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Nahverkehr, die Verdi parallel in allen Bundesländern führt. Bisher konnten in Baden-Württemberg sowie in Schleswig-Holstein bereits Einigungen erzielt werden, was den Druck auf die verbleibenden Regionen erhöht. Die Gewerkschaft setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne für die Beschäftigten im ÖPNV ein.

Die Verhandlungen werden intensiv geführt, wobei Verdi betont, dass Warnstreiks ein letztes Mittel sind, um Tarifziele durchzusetzen. Die aktuelle Korrektur unterstreicht die Dynamik der Gespräche und die regionale Differenzierung bei den Arbeitskampfmaßnahmen. Reisende in Saarland und Brandenburg sollten sich daher auf mögliche kurzfristige Änderungen im Nahverkehrsbetrieb einstellen, auch wenn zunächst keine Streiks angekündigt sind.

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