Verdi-Streik legt Nahverkehr im Harz komplett lahm
Chaos droht am Freitag, dem 20. März, im öffentlichen Personennahverkehr des Harzes. Die Gewerkschaft Verdi hat – obwohl die Tarifverhandlungen noch nicht abgeschlossen sind – zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Dieser betrifft sowohl die Harzer Verkehrsbetriebe (HVB) als auch die Halberstädter Verkehrsgesellschaft (HVG) und wird den gesamten Bus- und Straßenbahnverkehr in der Region zum Erliegen bringen.
Komplette Einstellung des Fahrdienstes
Die Botschaften der Verkehrsunternehmen sind unmissverständlich: Am Freitag wird der Fahrdienst vollständig eingestellt. HVB-Geschäftsführer Christian Fischer hat dies bereits am Mittwoch deutlich gemacht: „Der Fahrdienst wird vollständig eingestellt – nix Finito.“ Auch bei der HVG ist ein ganztägiger Streik angekündigt, was bedeutet, dass sowohl Busse als auch Straßenbahnen weitgehend in den Depots bleiben werden.
Auswirkungen auf Fahrgäste und Schulbusverkehr
Der Streik wird erhebliche Auswirkungen auf den Alltag im Harz haben:
- Fahrgäste müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen und alternative Transportmöglichkeiten organisieren.
- Der Schulbusverkehr wird ebenfalls betroffen sein, was zu Unterrichtsausfällen oder organisatorischen Herausforderungen führen könnte.
- Die Tarifverhandlungen laufen zwar weiter, doch Verdi setzt mit diesem Streik ein deutliches Zeichen für ihre Forderungen.
Der Ausstand unter dem Motto „Ohrfeige für Fahrgäste“ verdeutlicht die Entschlossenheit der Gewerkschaft, Druck auf die Arbeitgeber auszuüben. Die genauen Forderungen und der weitere Verlauf der Verhandlungen bleiben abzuwarten, doch für Freitag ist mit erheblichen Beeinträchtigungen im gesamten Harz zu rechnen.



