Vollsperrung bei Loitz: Vierstündiger Feuerwehreinsatz nach Ölspur auf Hiddenhausener Straße
Vollsperrung bei Loitz: Feuerwehr-Einsatz nach Ölspur

Vollsperrung bei Loitz: Vierstündiger Feuerwehreinsatz nach Ölspur auf Hiddenhausener Straße

Für die Freiwillige Feuerwehr Loitz begann das Wochenende bereits am späten Freitagnachmittag mit einem ungewöhnlichen Streueinsatz. Eine ausgedehnte, schmierige Ölspur zog sich über die Hiddenhausener Straße und erforderte einen rund vierstündigen Großeinsatz, der mit einer vollständigen Straßensperrung durch die Polizei einherging.

Schmierige Spur über 1,6 Kilometer

Die weiße, schneeförmige Spur aus Bindemittel war noch am Samstagmorgen deutlich auf dem Asphalt zu erkennen. Sie erstreckte sich vom Ende der Zarnekowstraße über die Hiddenhausener Straße am Loitzer Gewerbegebiet vorbei bis hoch nach Schwinge. Insgesamt handelte es sich um eine Strecke von etwa 1,6 Kilometern, wie Wehrführer Stephan Mielke dem Nordkurier bestätigte.

Die Ursache für die Ölspur wird in dem schlechten Straßenzustand am alten Gerätehaus vermutet. Vermutlich hat ein Fahrzeug an einem herausstehenden Gully auf der maroden Pflasterpiste Schaden genommen, erklärte Mielke. Das betroffene Fahrzeug war vor Ort nicht mehr anzutreffen, hatte aber offenbar Betriebsstoffe verloren, die sich über die Fahrbahn verteilten.

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13 Einsatzkräfte im Dauereinsatz

Die Feuerwehr Loitz entsandte insgesamt 13 Einsatzkräfte, die sich bis zum Abzweig Trantow um die Beseitigung der Ölspur kümmerten. Die Kameradinnen und Kameraden brachten ein spezielles Bindemittel auf die betroffenen Fahrbahnabschnitte auf, um die schmierige Substanz zu binden und die Verkehrssicherheit wiederherzustellen.

Während der gesamten Dauer des Einsatzes sperrte die Polizei den betroffenen Straßenabschnitt aus Sicherheitsgründen vollständig. Die Maßnahme war notwendig, um sowohl die Einsatzkräfte zu schützen als auch weitere Unfälle auf der rutschigen Fahrbahn zu verhindern.

Langer Einsatz bis in den Abend

Der Feuerwehreinsatz dauerte etwa vier Stunden und zog sich bis weit in den Freitagabend hinein. Besonders auffällig war die Ölspur noch bis zur Kreuzung mit der Bundesstraße 194, auf dem letzten Abschnitt nach Schwinge war sie hingegen nur noch schwach zu erkennen.

Die genaue Ursache des Vorfalls und die Identität des verantwortlichen Fahrzeugs bleiben vorerst unklar. Die Feuerwehr betonte jedoch die Wichtigkeit der raschen Beseitigung solcher Umweltgefahren, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

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