Gastronomie in der Region: Neue Lokale trotz schwieriger Zeiten
Neue Gastronomie in der Region trotz Krise

Ihr Wochenende mit der Mitteldeutschen Zeitung: Mutige Gastronomen braucht das Land. Während die Profi-Fußballligen in die finale Phase gehen, wird es auch im Amateurfußball spannend. Wer steigt auf, wer ab? Wir sind mit unseren Livestreams beim BSV Ammendorf und dem VfL Halle 96 im Saisonendspurt dabei. Alle Livestreams von Fußball bis American Football finden Sie in unserem Streaming-Abo „Sport in Halle“ – nicht nur für den Mai, sondern das ganze Jahr 2026. Viele Spiele des HFC in der Regionalliga sind ebenfalls enthalten.

Gastronomie in der Krise

Die Gastronomie steht derzeit nicht gut da. Rohstoff- und Energiepreise sind gestiegen, Personal fehlt, und die Bürokratie macht es Bistros, Restaurants und anderen Gaststätten schwer. Die Folge: Im Jahr 2025 mussten fast 3.000 Lokalitäten in Deutschland schließen – der höchste Stand seit 2011. Steigende Preise in Lokalen sind für 80 Prozent der Menschen der Hauptgrund, seltener auswärts zu essen. Ein Teufelskreis. Doch es gibt auch gute Nachrichten.

„Café Zeitlos“: Glückstag für Zeitz

Der 13. Mai wird ein Glückstag für Zeitz. Dann öffnet das Bahnhofsbistro. Damit findet eine unendliche Geschichte ein gutes Ende. Nachdem der Zeitzer Bahnhof von der Stadt gekauft und saniert wurde, hatte das letzte Geschäft geschlossen. Mit Olba Latushko und Volodymyr Broslavets wurden endlich Betreiber gefunden. Das „Café Zeitlos“ ist kein üblicher Bahnhofsimbiss, sondern ein modernes Café-Bistro.

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„Schützenhaus“: Neue Pächter in Aken

Das „Schützenhaus“ in Aken öffnet spätestens Ende Juni wieder. Die neuen Pächter sind regionale Gastro-Größen und gute Bekannte. Was ihnen für die Zukunft vorschwebt und was das mit Cindy aus Marzahn zu tun hat, lesen Sie bei uns.

„VieThal“: Sushi in Thale

Seit Mitte April hat Thale mit dem „VieThal“ von Nguyen Van Huan ein neues asiatisches Restaurant. In der Brückenstraße gibt es nun Asia-Klassiker, darunter traditionelle vietnamesische Gerichte und Sushi. Der Betreiber kommt aus Vietnam und hat bereits ein Bistro in Halberstadt.

„King Döner“: Mehr Auswahl für Wittenberg

Yusuf Korkmaz und seine Familie haben 14 Jahre den „Elbe Döner“ betrieben. Nun sind sie umgezogen und haben den Namen in „King Döner“ geändert. Entstanden ist ein moderner Imbiss im Tiny-House-Stil mit Kunstrasenplatz. Neuer Name, frischer Look, mehr Auswahl und Platz.

McDonald's: Expansion in Halle

McDonald's im Hauptbahnhof Halle hat Großes vor. Das Schnellrestaurant erwägt eine Erweiterung. Bislang gibt es nur ein reduziertes Angebot; der McRib fehlt. Ein Unternehmenssprecher bestätigt Interesse an einer Vergrößerung.

„Der Grieche im Kurpark“: Neustart in Bad Dürrenberg

Die griechische Karte hängt wieder, und der Name „Zur Salina“ weicht „Der Grieche im Kurpark“. Inhaber Ioannis Taoussanis kehrt mit den Geschäftsführern Juljan Leka und Giorgio Kopoukis zu den Wurzeln zurück. Der Ausflug zur mediterranen Küche war ein Fehler.

„Dzika“: Piroggen für Aschersleben

Seit dem 2. Mai betreiben Tomek Kasprzyszak und Krystian Matz den Imbiss „Dzika“ in Aschersleben. Beide stammen aus Polen und arbeiten seit Jahren in der Gastronomie. Der Name bedeutet „wild“ – das Innere ist laut, bunt und auffällig mit Graffiti-Tapeten und hohen Barhockern.

Fairista: Besonderer Kaffee in Quedlinburg

Die Lebenshilfe Harzkreis-Quedlinburg hat das „Fairista Kaffeewerk“ eröffnet. Es ist mehr als ein Ort der Produktion: ein Ort der Begegnung und Teilhabe. 36 Menschen mit Unterstützungsbedarf werden hier arbeiten. Das Kaffeewerk entstand in einem ehemaligen Bäckereigebäude.

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