Warnstreik am Elbtunnel sorgt für massive Verkehrsbehinderungen
Nach der vorübergehenden Sperrung der A7 am vergangenen Freitag müssen sich Autofahrer nun erneut auf erhebliche Verkehrsbehinderungen am Elbtunnel einstellen. Ein Warnstreik bei der Autobahn GmbH des Bundes führt dazu, dass pro Fahrtrichtung statt der üblichen drei nur noch zwei Spuren zur Verfügung stehen. Diese Einschränkung verursacht bereits am frühen Morgen stockenden Verkehr und längere Staus.
Konkrete Verkehrslage am Morgen
Laut Angaben eines Sprechers der Verkehrsleitzentrale kommt es aus Richtung Norden ab Heimfeld auf einer Strecke von etwa fünf Kilometern zu stockendem Verkehr. In der Gegenrichtung, vom Volkspark aus, bleibt der Verkehr auf drei Kilometern Länge ebenfalls stockend. Der Sprecher kommentierte die Situation jedoch mit den Worten: "Das sei jedoch noch völlig in Ordnung." Bislang gibt es auf der parallel verlaufenden A1 noch keine nennenswerten Staus.
Hintergründe und Dauer des Warnstreiks
Der Warnstreik wurde von der Gewerkschaft Verdi organisiert und soll voraussichtlich bis Dienstag um 6.00 Uhr andauern. Damit ist der Verkehr auf der A7 über einen Zeitraum von mehr als 96 Stunden beeinträchtigt. Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten der Autobahn GmbH eine monatliche Gehaltserhöhung von mindestens 300 Euro. Die Tarifverhandlungen werden in einer dritten Runde am Mittwoch und Donnerstag in Berlin fortgesetzt.
Der Elbtunnel war zuvor seit Freitag aufgrund der Vollsperrung der A7 gesperrt gewesen. Seit 5.00 Uhr am Morgen ist er zwar wieder freigegeben, doch der aktuelle Warnstreik führt zu erneuten Engpässen. Pendler und Berufspendler müssen sich auf verlängerte Fahrzeiten und mögliche Staus einstellen, insbesondere während der Hauptverkehrszeiten.
Die Verkehrsbehörden raten Autofahrern, alternative Routen zu nutzen oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, um die Verkehrssituation zu entlasten. Weitere Updates zur Verkehrslage werden über die offiziellen Kanäle der Verkehrsleitzentrale veröffentlicht.



