Wasserrohrbruch bei Jatznick: Mehrere Gemeinden mit Versorgungsproblemen
Bei starkem Frost sind besonders alte Versorgungsleitungen anfällig für Schäden. Ein solcher Rohrbruch ist nun zwischen Papendorf und Jatznick aufgetreten, der mehrere Gemeinden in der Region betroffen hat. Die provisorische Reparatur ist zwar abgeschlossen, doch es kann weiterhin zu Druckschwankungen in der Wasserversorgung kommen.
Provisorische Reparatur und anhaltende Beeinträchtigungen
Nach dem Wasserrohrbruch wurde die betroffene Stelle provisorisch repariert. Allerdings kann es zu Druckschwankungen bei der Versorgung führen, wie der Trink- und Abwasserzweckverband Uecker-Randow Süd-Ost mitteilte. In Schönwalde soll es über mehrere Stunden kein Wasser gegeben haben, berichtete ein Leser dem Nordkurier. Der Rohrbruch wurde lokalisiert, und die Reparaturarbeiten wurden vorläufig durchgeführt.
Uwe Mentz, Technischer Geschäftsführer des Zweckverbandes, erklärte: „Die Leitungen werden am Freitag vorsorglich erneut auf mögliche Bruchstellen kontrolliert.“ Eine Unterbrechung der Wasserversorgung sei nicht vorgesehen, aber im Laufe des Tages könne es zu Druckschwankungen kommen.
Betroffene Orte und geplante Reparaturen
Die betroffenen Orte umfassen Jatznick, Sandförde, Belling, Waldeshöhe, Sandkrug, Schönwalde, Starkshof, Stolzenburg, Brietzig, Dargitz und Papendorf. In der kommenden Woche werden die fehlenden Ersatzteile geliefert und entsprechend eingebaut. Dann könne es zu Unterbrechungen der Wasserversorgung und Druckschwankungen kommen, teilte der Verband weiter mit.
Der genaue Zeitpunkt der Reparaturarbeiten wird über die Internet-Seite des Verbandes bekannt gegeben. Zunächst sei der Schaden nur schwer zu lokalisieren und die genaue Bruchstelle nicht eindeutig feststellbar gewesen, hieß es am Freitagvormittag. Aufgrund der besonderen Bodengegebenheiten sei das austretende Wasser nicht an die Oberfläche gedrungen.
Hintergrund und Auswirkungen
Der Rohrbruch unterstreicht die Anfälligkeit alter Infrastruktur bei extremen Wetterbedingungen wie starkem Frost. Die betroffenen Gemeinden müssen sich auf mögliche weitere Beeinträchtigungen einstellen, bis die endgültige Reparatur abgeschlossen ist. Der Zweckverband arbeitet daran, die Versorgung so stabil wie möglich zu halten, während die Ersatzteile bestellt und eingebaut werden.
Die Situation erinnert an ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit, bei denen Frostschäden zu erheblichen Problemen in der Wasserversorgung führten. Die Bewohner der Region werden gebeten, sich über die Entwicklungen auf der Website des Verbandes zu informieren und bei Druckschwankungen Geduld zu bewahren.



