Nach dem kurzen Sommerstart mit Temperaturen über 20 Grad und viel Sonnenschein steht nun ein deutlicher Wetterumschwung bevor. Meteorologen warnen vor einem markanten Temperatursturz, der insbesondere den Norden und die Mitte Deutschlands betreffen wird.
Regenmassen und kühlere Luft
Statt frühlingshafter Wärme drohen nun Regenmassen und deutlich kühlere Luftmassen. Der Wetterexperte Karsten Brandt erklärt, dass eine Kaltfront aus dem Norden das sommerliche Wetter verdrängt. Die Temperaturen werden um bis zu zehn Grad sinken, sodass vielerorts nur noch einstellige Werte erreicht werden. Besonders im Norden und in der Mitte Deutschlands wird es ungemütlich, während der Süden noch etwas länger von milderen Temperaturen profitieren kann.
Auswirkungen auf die Regionen
Im Norden, etwa in Schleswig-Holstein und Hamburg, sind bereits ab den Mittagsstunden Schauer und Gewitter möglich. In der Mitte, darunter Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, wird es ebenfalls unbeständig. Der Süden, wie Bayern und Baden-Württemberg, bleibt zunächst noch trockener, doch auch hier soll die Kaltfront im Laufe des Abends eintreffen. Die Nacht zum Dienstag wird vielerorts kühl und regnerisch.
Autofahrer und Pendler sollten sich auf nasse Straßen und mögliche Behinderungen einstellen. Auch die Landwirtschaft könnte von dem plötzlichen Kälteeinbruch betroffen sein, insbesondere in Regionen, in denen die Obstblüte bereits fortgeschritten ist. Experten raten, die Wetterwarnungen im Auge zu behalten und sich auf wechselhafte Bedingungen einzustellen.
Der Wetterumschwung ist typisch für den Frühling, in dem warme und kalte Luftmassen häufig aufeinandertreffen. Nach dem kurzen Sommerhoch kehrt nun also wieder wechselhafteres Aprilwetter zurück. Bleiben Sie informiert über die aktuellen Entwicklungen und passen Sie Ihre Pläne entsprechend an.



