Wolf auf A19 bei Güstrow von Auto erfasst: Fahrerin unverletzt, Tier verendet
In der Nacht zum Ostermontag ereignete sich auf der Autobahn 19 bei Güstrow ein tragischer Verkehrsunfall mit einem Wolf. Das Tier wurde von einem Auto erfasst und starb noch an der Unfallstelle. Die 37-jährige Fahrerin des beteiligten Hyundai blieb nach Polizeiangaben unverletzt, musste jedoch den erheblichen Schaden an ihrem Fahrzeug hinnehmen.
Unfallhergang in den frühen Morgenstunden
Gegen 02:45 Uhr war die Frau auf der A19 in Richtung Berlin unterwegs, als sich etwa einen Kilometer hinter der Anschlussstelle Glasewitz das Unglück ereignete. Plötzlich lief ein Wolf über die Fahrbahn, und die Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren. Es kam zum unvermeidbaren Zusammenstoß, bei dem der Wolf tödlich verletzt wurde.
Folgen des Aufpralls für Fahrzeug und Verkehr
Der Hyundai war nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 5000 Euro. Eine Sperrung des betroffenen Autobahnabschnitts war glücklicherweise nicht erforderlich, sodass der Verkehr nur minimal beeinträchtigt wurde.
Einsatz der Polizei und Abschluss der Maßnahmen
Die Polizei war umgehend vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern und die notwendigen Ermittlungen durchzuführen. Die Maßnahmen konnten gegen 04:00 Uhr abgeschlossen werden. Für den Wolf kam jede Hilfe zu spät – er verendete noch an der Unfallstelle, was die traurige Bilanz dieses nächtlichen Vorfalls unterstreicht.
Dieser Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit auf Autobahnen in Gebieten mit zunehmender Wolfspopulation auf und zeigt, wie unvorhersehbar solche Begegnungen für Verkehrsteilnehmer sein können.



