Schwerer Unfall an Bahnübergang: Zug rammt Transporter - Mehrere Verletzte und hoher Sachschaden
Zug rammt Transporter: Schwerer Unfall mit Verletzten in Südpfalz

Schwerer Unfall an Bahnübergang in der Südpfalz: Zug rammt Transporter

Bei einem folgenschweren Unfall an einem Bahnübergang in Insheim im Landkreis Südliche Weinstraße sind mehrere Menschen verletzt worden. Ein Regionalzug kollidierte mit einem Autotransporter, der im stockenden Verkehr auf den Gleisen stehen geblieben war. Die Polizei spricht von einem Trümmerfeld, das sich über mehrere Hundert Meter erstreckt.

Verheerende Kollision trotz Notbremsung

Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der Fahrer des Autotransporters im dichten Verkehr mit seinem Auflieger auf dem Bahnübergang zum Stehen gekommen. Als sich ein Regionalexpress näherte, leitete der Lokführer zwar umgehend eine Notbremsung ein, konnte den Zug jedoch nicht mehr rechtzeitig zum Halten bringen. Es kam zu einer schweren Kollision mit verheerenden Folgen.

Der Sachschaden wird von den Ermittlern auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. Die Bergungsarbeiten dauerten die gesamte Nacht an und gestalteten sich aufgrund der weit verstreuten Trümmerteile äußerst aufwendig.

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Mehrere Verletzte und Brände nach dem Aufprall

Der Fahrer des Transporters konnte sich zwar noch aus seinem Fahrzeug retten, wurde jedoch durch herumfliegende Trümmerteile schwer verletzt. Drei Passagiere des Zuges erlitten durch die Wucht des Aufpralls leichte Verletzungen. Alle Verletzten wurden umgehend in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Kollision löste zudem mehrere Brände aus. Trümmerteile trafen ein Auto auf einem nahe gelegenen Parkplatz und setzten es in Brand. Auch der Autotransporter fing Feuer, und es soll zu mehreren Explosionen gekommen sein. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Brände unter Kontrolle zu bringen.

Strecksperrung und Prüfung des Gleisbetts

Die betroffene Bahnstrecke wurde umgehend gesperrt und wird voraussichtlich bis zum Morgen nicht freigegeben. Ein Polizeisprecher erklärte, dass zunächst geprüft werden müsse, ob das Gleisbett durch den Unfall beschädigt wurde. Erst nach dieser Überprüfung in den frühen Morgenstunden könne über eine Freigabe der Strecke entschieden werden.

Die Polizei geht von insgesamt vier Leichtverletzten aus, nachdem sie zunächst von einer höheren Zahl ausgegangen war. Die genauen Unfallumstände werden weiterhin intensiv ermittelt, wobei insbesondere die Frage im Fokus steht, warum der Transporter auf dem Bahnübergang zum Stehen kam.

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