Zwei schwere Unfälle auf A20 in Uckermark - Leitplanken durchbrochen, mehrere Schwerverletzte
Zwei Unfälle auf A20: Leitplanken durchbrochen, Schwerverletzte

Zwei schwere Verkehrsunfälle auf der A20 in der Uckermark fordern mehrere Verletzte

Am Donnerstag, dem 19. Februar, kam es innerhalb weniger Stunden zu zwei schweren Verkehrsunfällen auf der Bundesautobahn A20 im Bereich der Uckermark. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren gleich zweimal gefordert, um die Unfallstellen zu sichern und Verletzte zu versorgen. Mehrere beteiligte Personen erlitten dabei teilweise schwere Verletzungen.

Erster Unfall am Nachmittag: Kleintransporter unter Lkw geraten

Der erste schwere Zwischenfall ereignete sich bereits um 14.48 Uhr zwischen den Anschlussstellen Prenzlau Ost und Prenzlau Süd. Ein Kleintransporter mit Berliner Kennzeichen geriet mit seiner Beifahrerseite unter einen polnischen Lastkraftwagen. Durch die immense Wucht des Aufpralls verteilten sich Trümmerteile des Fahrzeugs über eine Strecke von etwa einhundert Metern auf der Fahrbahn. Eine Person wurde bei diesem Zusammenstoß schwer verletzt und musste umgehend medizinisch versorgt werden.

Zweiter Unfall am Abend: Leitplanken durchbrochen und mehrere Fahrzeuge involviert

Nur wenige Stunden später, um 18.15 Uhr, kam es im gleichen Abschnitt der Autobahn, allerdings in Fahrtrichtung Lübeck, zu einem weiteren folgenschweren Unfall. Zwei Kleintransporter prallten hier zusammen, wobei das vordere Fahrzeug ins Schleudern geriet und die seitlichen Leitplanken durchbrach. Ein drittes Fahrzeug, das auf der Gegenfahrbahn in Richtung Autobahnkreuz Uckermark unterwegs war, versuchte auszuweichen und prallte dabei ebenfalls in die Leitplanken.

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Die Polizei Uckermark schildert die dramatische Situation: „Bei dem Unfall wurde eine Person eingeklemmt und musste von den Rettungskräften befreit werden.“ Insgesamt wurden drei Personen verletzt, zwei davon schwer. Die Schwerverletzten wurden in Krankenhäuser in Schwedt und Neubrandenburg eingeliefert, während eine dritte Person mit leichten Verletzungen davonkam. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf circa 45.000 Euro geschätzt.

Folgen und Ermittlungen

Als unmittelbare Folge beider Unfälle kam es zeitweise zu erheblicher Staubildung auf der A20, was den Verkehrsfluss stark beeinträchtigte. Die Autobahn musste teilweise gesperrt werden, um die Rettungsarbeiten und die Bergung der Fahrzeuge durchführen zu können. Zu den genauen Unfallursachen laufen derzeit intensive Ermittlungen der Polizei. Es wird geprüft, ob möglicherweise Witterungsverhältnisse, menschliches Versagen oder technische Defekte eine Rolle gespielt haben könnten.

Die Einsatzkräfte betonen die Wichtigkeit von angepasster Geschwindigkeit und erhöhter Aufmerksamkeit, insbesondere auf stark befahrenen Autobahnabschnitten wie der A20 in der Uckermark. Die betroffenen Streckenabschnitte wurden nach Abschluss der Arbeiten wieder für den Verkehr freigegeben.

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