Brandkatastrophe in Crans-Montana: Verletzter Deutscher zurück in der Schweiz
Nach dem verheerenden Brand in einem Apartmenthaus in Crans-Montana im Kanton Wallis, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen, hat ein schwer verletzter Deutscher das Krankenhaus in Halle (Saale) verlassen und ist in die Schweiz zurückgekehrt. Der Mann war nach der Katastrophe zunächst in ein Krankenhaus in der Schweiz gebracht worden, wurde aber später zur weiteren Behandlung nach Halle verlegt. Nun ist er wieder in seine Heimat zurückgeflogen worden.
Hintergrund der Brandkatastrophe
Der Brand ereignete sich in der Nacht zum 1. November 2023 in einem Mehrfamilienhaus in Crans-Montana. Das Feuer brach aus bislang ungeklärter Ursache aus und breitete sich schnell aus. Mehrere Bewohner konnten sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen. Insgesamt starben bei dem Brand vier Menschen, darunter ein Kind. Mehrere weitere Personen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Der Deutsche, der nun nach Halle verlegt worden war, gehörte zu den Schwerverletzten.
Behandlung in Halle und Rückverlegung
Der Patient wurde in der Universitätsklinik Halle (Saale) medizinisch versorgt. Nach Angaben der Klinik war sein Zustand stabil genug für den Rücktransport. Die Verlegung erfolgte am vergangenen Wochenende. In der Schweiz wird er nun in einem Spezialkrankenhaus weiterbehandelt. Die genauen Umstände seiner Verletzungen sind nicht bekannt, es wird jedoch von schweren Verbrennungen und Rauchvergiftungen ausgegangen.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Schweizer Behörden ermitteln weiterhin zur Brandursache. Ein technischer Defekt oder Fahrlässigkeit werden nicht ausgeschlossen. Zeugen werden gebeten, sich zu melden. Die Staatsanwaltschaft Wallis hat die Ermittlungen übernommen. Die Identität der Opfer wurde inzwischen offiziell bestätigt, die Angehörigen wurden informiert.
Anteilnahme und Hilfsangebote
Die Brandkatastrophe hat in der Schweiz und auch in Deutschland große Betroffenheit ausgelöst. In Crans-Montana fand eine Gedenkveranstaltung statt, an der auch Vertreter der Gemeinde und der Kantonsregierung teilnahmen. Spendenkonten wurden eingerichtet, um die Hinterbliebenen und Überlebenden zu unterstützen. Der verletzte Deutsche wird nun in der Schweiz medizinisch und psychologisch betreut.



