Während viele Menschen sehnsüchtig auf den Ruhestand warten, denkt Marlene Lufen (55) vom „Sat.1-Frühstücksfernsehen“ gar nicht ans Aufhören. In ihrem Podcast „M wie Marlene“ spricht die Moderatorin über ihre berufliche Zukunft und stellt klar: Sie liebt ihren Job und möchte ihn so lange wie möglich ausüben.
Rente kein Thema für Marlene Lufen
„In meinem Freundeskreis ist das wirklich schon Thema. Und manche haben jetzt tatsächlich schon die ersten Schritte eingeleitet“, erzählt Lufen. Doch für sie selbst gilt: „Ich für mich habe überhaupt nicht das Bedürfnis. Ich weiß gar nicht, ob ich aufhören möchte zu arbeiten. Ich glaube, dass mir das guttun wird, wenn ich immer irgendwie eine Aufgabe habe. Und ein Teil der Gesellschaft bin, oder eines Teams bin, mich einbringen kann, selber kreieren kann.“
Die Moderatorin ist bekannt für ihre Vielseitigkeit: Neben dem „Frühstücksfernsehen“ moderiert sie „Promi Big Brother“ und produziert ihren eigenen Podcast. Dieser Drang, kreativ zu sein, begleitet sie schon ihr ganzes Leben: „Ich habe schon immer den Drang gehabt, irgendwie selber zu schaffen, so wie ich das jetzt auch mit dem Podcast mache.“
Zukunftswunsch: Kreativ bleiben
Lufen äußert einen klaren Wunsch für ihre Zukunft: „Ich hoffe, dass mir das nie verloren geht. Dass ich das einfach weitermache.“ Ihre Fans dürften sich über diese Aussicht freuen. Die 55-Jährige zeigt sich überzeugt, dass Arbeit nicht nur Pflicht, sondern auch Erfüllung sein kann.
Selbstständige TV-Stars und ihre Rente
Viele TV-Moderatoren sind selbstständig und zahlen daher oft keine regulären Rentenbeiträge. Thomas Gottschalk (75) verriet, dass er nur rund 1.000 Euro Rente bekommt. Helmut Schmidt (nicht der Altkanzler) erhält etwa 1.100 Euro brutto. Lufens Einstellung zeigt jedoch, dass für sie die Arbeit an sich zählt – nicht die finanzielle Absicherung im Alter.



