Urologische Praxis in Prenzlau wechselt zu Asklepios MVZ: Kontinuität für Patienten
Für die Patienten in Prenzlau gibt es eine wichtige Nachricht: Die urologische Praxis von Dipl.-Med. Renee Niemetz wird zum 1. April 2026 von der Asklepios MVZ Brandenburg GmbH übernommen. Dieser Wechsel der Trägerschaft bringt jedoch kaum Veränderungen für die Betroffenen mit sich.
Vertraute Betreuung bleibt erhalten
Gunnar Feil vom Asklepios Klinikum Uckermark betonte gegenüber der Redaktion: „Für die Menschen vor Ort ändert sich dabei kaum etwas. Herr Niemetz bleibt weiterhin als behandelnder Arzt tätig und praktiziert wie gewohnt in den bisherigen Räumlichkeiten in der Richard-Steinweg-Straße 4 in Prenzlau.“ Die Praxisräume bleiben somit unverändert, und die Patienten können ihre gewohnten Ansprechpartner weiterhin aufsuchen.
Langfristige Sicherung der urologischen Versorgung
Torsten Jörres, Geschäftsführer der Asklepios MVZ Brandenburg GmbH, unterstrich das Ziel der Übernahme: „Uns ist wichtig, dass die Patienten auch weiterhin die vertraute Betreuung erhalten.“ Sein Versprechen an die Uckermärker lautet, dass die urologische Versorgung am Standort Prenzlau langfristig gesichert und in die Strukturen des Asklepios MVZ Brandenburg eingebunden wird. Die bewährte medizinische Betreuung soll fortgeführt werden, während gleichzeitig die organisatorischen und fachlichen Möglichkeiten eines modernen Medizinischen Versorgungszentrums genutzt werden.
Praxistermine und Abläufe
Die Patienten können die Praxis wie gewohnt aufsuchen. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert:
- Wochentags von 8 bis 12 Uhr
- Dienstags zusätzlich von 15 bis 18 Uhr
Ansprechpartner, Standort und Abläufe bleiben vertraut, sodass die medizinische Betreuung nahtlos fortgesetzt wird. Diese Kontinuität ist ein zentrales Anliegen der neuen Trägerschaft.
Förderung neuer Mediziner in der Uckermark
Parallel zu diesem Praxiswechsel werden in der Region Uckermark weiterhin Anstrengungen unternommen, um neue Mediziner zu gewinnen. Eine entsprechende Förderrichtlinie des Landkreises Uckermark zur Ansiedlung von Ärzten wurde bis 2028 verlängert. Die uckermärkischen Kreistagsabgeordneten hatten im März 2025 mehrheitlich dafür plädiert.
Die Entscheidung beinhaltet, finanzielle Mittel in Höhe von 200.000 Euro pro Jahr in die Haushaltplanungen aufzunehmen. Bisher konnten durch diese Förderrichtlinie bereits acht Arztpraxen bei ihrer Ansiedlung im Landkreis Uckermark unterstützt werden. Dies stärkt die Daseinsvorsorgefunktion des Landkreises und trägt zur Sicherung der medizinischen Grundversorgung bei.
Insgesamt zeigt der Wechsel der urologischen Praxis in Prenzlau, dass strukturelle Veränderungen im Gesundheitswesen auch ohne Beeinträchtigung der Patientenversorgung möglich sind. Die Integration in ein größeres MVZ-Netzwerk kann dabei Vorteile in Organisation und Fachlichkeit bieten, während die vertraute Betreuung vor Ort erhalten bleibt.



