Bart als Pollenfalle: Warum Allergiker mit Gesichtsbehaarung stärker leiden könnten
Es ist jedes Jahr dasselbe Spiel: Nach den dunklen Wintermonaten sehnt sich unser Autor nach den ersten Frühlingsboten wie Schneeglöckchen, blauem Himmel und wärmender Sonne. Doch der unmittelbarste Hinweis auf den Frühling hängt in seinem Gesicht – sein geliebter Bart. Dieser sorgt jedoch für unangenehme Nebenwirkungen: Juckende Nase, tränende Augen und heftige Niesattacken, denn der Autor ist seit Kindheitstagen Allergiker gegen Bäume und Gräser.
Die Vermutung: Bart verstärkt allergische Reaktionen
Die Frage, die ihn seit langem umtreibt: Könnte der Bart für besonders heftige Allergiereaktionen verantwortlich sein? Diese Überlegung ist keineswegs abwegig. Allergie-Experten empfehlen regelmäßig, nach dem Aufenthalt im Freien zu duschen, die Haare zu waschen und die Kleidung zu wechseln, um Pollen von Haut und Haaren zu entfernen. Was für Kopfhaare gilt, sollte logischerweise auch für Gesichtsbehaarung zutreffen.
Wenn Pollen direkt unter der Nase im Bart einen idealen Parkplatz finden, wo sie sich breitmachen können, ist die Folge vorhersehbar: Die Nase juckt und läuft, die Augen tränen und die Nieser scheinen von einem anderen Planeten zu stammen. Der Autor beschreibt es plastisch: „Gerade morgens bin ich mindestens durchs ganze Haus zu hören. Ich fürchte, dass mein besonderer Ruf sogar über die Grundstücksgrenzen hinaus dringt.“
Wissenschaftliche Beweise fehlen, aber die Plausibilität ist gegeben
Der wissenschaftliche Haken an der Sache: Einen klaren Beweis, dass Bartträger grundsätzlich stärker unter Heuschnupfen leiden als glatt rasierte Menschen, existiert nicht. Dennoch erscheint die These plausibel. In einem bereits etwas älteren Blogbeitrag der American Lung Association wird beschrieben, dass Gesichtsbehaarung Allergene zunächst abfangen kann. Wird sie jedoch nicht regelmäßig gereinigt, bleiben diese Partikel in Bart oder Schnurrbart hängen und können später doch in die Atemwege gelangen.
Für den Autor steht fest: Wissenschaftlich belegt oder nicht – Pollen bleiben in seinem Bart hängen und sorgen dafür, dass seine Allergie Achterbahn fährt. Die logische Konsequenz wäre das Abrasieren, doch diese Option lehnt er entschieden ab. Auch in diesem Frühjahr bleibt die Antwort klar: Nein! Er kommt schon durch, im Zweifel für den Bart.
Ein Aufruf an andere Betroffene
Der Autor richtet einen Appell an andere Herren mit ähnlichen Erfahrungen: Haben Sie Vermutungen oder Beobachtungen dazu, ob Ihr Bart allergische Reaktionen verstärkt? Teilen Sie Ihre Geschichten und Erlebnisse, denn der Austausch könnte anderen Betroffenen helfen, besser mit der Pollensaison umzugehen.



